17 junge Erwachsene wurden in Pfarrkirche Seedorf gefirmt

Die Coronapandemie hat die Firmung in Seedorf gleich doppelt beeinträchtigt: Zuerst wurde sie verschoben, dann musste der Apéro abgesagt werden.

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(jb) Wegen der Coronasituation etwas später als geplant, wurden 17 junge Frauen und Männer am Sonntag, 23. August 2020, gefirmt. An den verschiedenen Themenabenden während der Vorbereitungszeit haben sie sich intensiv mit der Firmung und deren Bedeutung auseinandergesetzt.

Die Firmlinge in der Pfarrkirche Seedorf.

Die Firmlinge in der Pfarrkirche Seedorf.

Bild: PD

Der Gottesdienst startete mit einem feierlichen Einzug der zu Firmenden mit ihren Paten in die Pfarrkirche Seedorf. Der Gottesdienst wurde von den jungen Erwachsenen mitgestaltet. Weihbischof Eleganti vermochte gemäss einer Mitteilung der Pfarrei Seedorf mit seiner Predigt, in der er den Kontakt zu Gott mit dem täglichen Handy-Gebrauch verglich, alle zum interessierten Zuhören bewegen. Er ermunterte die Jugendlichen, auch mit Gott immer wieder «Online» zu sein, sich nach längerem «Standby-Modus» auch wieder bei Gott einzuloggen und dessen «Apps» herunterzuladen. Immer wieder dürfe man sich «andocken» und mit dem Passwort «Herz» bei Gott anmelden. Dies schaffe Vertrauen und die nötige Kraft im Alltag.

Apéro musste wegen Corona abgesagt werden

Der Höhepunkt war die Firmspendung. Gespannt konnten alle Beteiligten mitverfolgen, wie Weihbischof Eleganti jeden Einzelnen firmte. Die festlichen Lieder, begleitet durch Organist Jonas Gisler sowie die lüpfigen Ländlerstücke durch die Ländlerformation «Gitschä-Gruäss», von der auch ein Firmling dabei war, rundeten den Fest-Gottesdienst ab. Am Schluss durften alle Firmlinge als Andenken ein Geschenk entgegennehmen. Der sonst übliche Apéro im Anschluss an den Gottesdienst musste wegen der Coronasituation leider weggelassen werden.