19. ÄLPLER-WUNSCHKONZERT: Auf der Alp ist am Montag die Hölle los

2000 Volksmusikfans aus der ganzen Schweiz werden wie alle Jahre im August an das berühmt-berüchtigte Älplerwunschkonzert auf den Urnerboden pilgern, das von Schweizer Radio DRS 1 und der DRS-«Musikwelle» organisiert wird.

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Beat Gisler bei den Vorbereitungen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Beat Gisler bei den Vorbereitungen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

OK-Chef Beat Gisler, der auf dem Urnerboden lebt, sagt: «Ich werde sicher wieder dreissig Stunden durchmachen. Das ist normal.»
Seit 1993 findet das Älplerwunschkonzert jedes Jahr auf dem Urnerboden statt. Das Radio ist für das Programm zuständig – der örtliche Skiclub für das Zelt und die Festwirtschaft. Der Anlass rund um die zweistündige Livesendung hat sich mit den Jahren zu einem riesigen Fest entwickelt. «Für einige Älpler ist das Wunschkonzert fast ein Feiertag», sagt der 57-jährige Beat Gisler, der im Kanton Glarus als Briefträger arbeitet und am frühen Nachmittag die Post auf den Urnerboden bringt. «Ursprünglich war das Wunschkonzert als einmalige Sache gedacht.» Doch die Radiosendung wurde ein voller Erfolg, die Organisatoren wurden überrannt. «Für unsere Vereine ist das Wunschkonzert die einzige Einnahmequelle», so der OK-Präsident. «Das Fest ist für uns nicht mehr wegzudenken.»

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».