226 Kilometer an einem Tag: Er schwitzt in Uri für einen guten Zweck

Dimitri Egger sammelt Geld für die Krebshilfe, indem er in allen Kantonen einen Langstrecken-Triathlon absolviert. Mitte Juni führt ihn sein sportliches Abenteuer nach Uri.

Remo Infanger
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Mit seinem «Dimitriathlon» hat Dimitri Egger dem Krebs den Kampf angesagt.

Mit seinem «Dimitriathlon» hat Dimitri Egger dem Krebs den Kampf angesagt.

Bild: Lucas Vuitel

Einmal quer durch den Kanton Uri – zuerst joggend, dann schwimmend und schliesslich auf dem Velo. Insgesamt 225,8 Kilometer an einem Tag, ein ambitioniertes Vorhaben. Die Absicht hinter dieser Herausforderung ist für Dimitri Egger aber Grund genug, am 14. Juni beim «Dimitriathlon» in Uri alles zu geben. Er sammelt mit diesem Projekt nämlich Geld für die Krebshilfe.

Der «Dimitriathlon» wurde vom Verein Cause Toujours lanciert, den Dimitri Egger präsidiert. Egger hat es sich zur Herausforderung gemacht, in jedem Kanton der Schweiz einen «Ironman» zu absolvieren. Im Vordergrund steht dabei, dieses sportliche Vorhaben mit einer Spendenaktion zu Gunsten des Kampfs gegen Krebs zu verbinden. Ein «Ironman» ist ein Langstrecken-Triathlon, der drei Disziplinen umfasst: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen.

Egger heisst Mitläufer willkommen

Der 31-Jährige absolviert die «Ironman» jeweils im Alleingang. «Im Team macht aber alles mehr Spass und man ist stärker», schreibt er in seiner Mitteilung. Daher können sich alle seinem Projekt anschliessen oder es unterstützen – sei es durch Mitlaufen, Anfeuern oder durch eine Geldspende an den Verein.

Dimitri Egger, auch «Dimou» genannt, hat einen beruflichen Hintergrund im Sportmanagement. Im Jahr 2018 feierte er seinen 30. Geburtstag. Zu diesem Anlass beschloss er, den «Dimitriathlon» in die Tat umzusetzen. Vor drei Jahren verlor er nämlich seinen Vater an Krebs – ein Ereignis, das ihn dazu bewog, sich für den Kampf gegen die Krankheit zu engagieren.

Einmal längs hin und zurück und einmal quer über den Kanton Uri – die Route des «Ironmans» führt über zwei Urner Pässe.

Einmal längs hin und zurück und einmal quer über den Kanton Uri – die Route des «Ironmans» führt über zwei Urner Pässe.

Bild: PD

Schnaufend von halb 4 Uhr morgens bis 23 Uhr nachts

Zwei Drittel der Kantone hat Egger bereits hinter sich. Nun sind die letzten acht Kantone an der Reihe. Am Sonntag, 14. Juni, führt ihn die 18. Etappe nach Uri. Seine Route sieht vor, morgens um 3.30 Uhr in Bauen zu starten, um danach über Isleten, Flüelen, Sisikon, Altdorf, Attinghausen und Seedorf wieder nach Bauen zu rennen. Die Schwimmstrecke absolviert er ebenfalls in Bauen, voraussichtlich um 10 Uhr steigt Egger in den Urnersee. Aufs Velo schwingt er sich schliesslich um die Mittagszeit in Bauen. Von dort führt seine Strecke nach Altdorf auf den Klausenpass und zurück. Dort tritt er erneut in die Pedale und fährt über Erstfeld nach Andermatt, auf den Furkapass und von der Passhöhe wieder zurück nach Bauen, wo voraussichtlich um 23 Uhr sein sportliches Abenteuer endet.

Weitere Details zur Agenda, Strecken und den verschiedenen Möglichkeiten, das Projekt zu unterstützen, sind auf der Webseite www.causetoujours.ch verfügbar.