400 Besucher hüpfen und springen in Altdorf, was das Zeug hält

Jugendliche organisieren zusammen mit der Offenen Jugendarbeit Altdorf einen Trampolinanlass in der Hagenturnhalle.

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Die Trampolinhalle machte Lust auf ein fixes Angebot in Uri. (Bild: Offene Jugendarbeit Altdorf)

Die Trampolinhalle machte Lust auf ein fixes Angebot in Uri. (Bild: Offene Jugendarbeit Altdorf)

(zf) Am Wochenende vom 8. bis 10. November wurde die Turnhalle Hagen temporär in eine Trampolinhalle umgebaut. Um die Organisation kümmerten sich die Offene Jugendarbeit Altdorf (Ojaa) zusammen mit engagierten Jugendlichen der ersten Oberstufe. Der «Trampojaa-Anlass» wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt – diesmal etwas grösser als beim ersten Mal in der Winkelhalle.

Die Besucher hatten ein Wochenende lang Zeit, das Springen auf diversen Trampolins auszuprobieren. Des Weiteren wurde eine Hüpfburg in Form eines Hindernisparcours speziell für den Anlass dazu gemietet. Zahlreiche Jugendliche und Familien mit Kindern kamen in die Halle. Es wurde gehüpft, gerannt und geübt.

«Der Anlass war ein grosser Erfolg», schreibt die Jugendarbeit in einer Mitteilung. Über das gesamte Wochenende kamen rund 400 Personen. So konnten am Freitagabend 70 Eintritte, am Samstag 150 und am Sonntag knapp 190 verbucht werden. Damit wurden die Vorstellungen der OK-Mitglieder zu ihrer Freude deutlich übertroffen.

OK lässt sich in Winterthur inspirieren

Die Idee des «Trampojaa» lehnt sich an eine feste Trampolin­halle an. Ähnliche Projekte existieren bereits, allerdings keines davon in der Zentralschweiz. Der Skillspark in Winterthur hat beim OK beispielsweise für Inspiration gesorgt. So hofft das OK denn auch nach der zweiten erfolgreichen Durchführung, dass in Uri irgendwann eine fest installierte Trampolinhalle umgesetzt wird. Anklang dafür fände sich genug, das hat das vergangene Wochenenden mit den vielen Besuchern gezeigt.

Das OK konnte auf die Hilfe vieler weiterer Jugendlicher zählen, welche die Bar übernommen haben und Getränke und Snacks zubereiteten, an der Kasse beim Eingang mitarbeiteten oder den Job als Aufsicht in der Halle übernahmen. Ohne die Hilfe zahlreicher Jugendlicher wäre die Umsetzung dieses Anlasses nicht möglich gewesen.

«Es ist toll, dass so viele mitgeholfen haben», so die Jugendarbeit. «Auch für die Jugendlichen selber ist es ein tolles Gefühl, dass sie in der Lage waren, bei einem so grossen Anlass mitzuorganisieren und zu einem erfolgreichen Anlass beizutragen.» Die Offene Jugendarbeit freut sich, dass es gelungen ist, einen Anlass in dieser Grösse in Zusammenarbeit mit Jugendlichen auf die Beine zu stellen, die so viel Engagement gezeigt haben, und dabei sicherlich auch viel lernen konnten. 

Mehr zu den Projekten und Arbeit der Offenen Jugendarbeit: www.ojaa.ch.