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Attinghausen: 413 Kinder geben am Jugitag Vollgas

In neun Disziplinen massen sich Mädchen und Buben aus dem ganzen Kanton in Attinghausen am Urner Jugitag. Dabei fehlte es weder an Ehrgeiz noch an Spass, denn es waren verschiedene Talente gefragt.
Paul Gwerder
Mit dem richtigen Rhythmus klappte es auch zu dritt auf einem Paar Ski. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)Mit dem richtigen Rhythmus klappte es auch zu dritt auf einem Paar Ski. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)
Ein wichtiger Moment, die Übergabe des Stabes bei der Pendelstafette. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)Ein wichtiger Moment, die Übergabe des Stabes bei der Pendelstafette. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)
Die Pendelstafette war der absolute Höhepunkt des Jugitags. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)Die Pendelstafette war der absolute Höhepunkt des Jugitags. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)
Ein wichtiger Moment, die Übergabe des Stabes bei der Pendelstafette. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)Ein wichtiger Moment, die Übergabe des Stabes bei der Pendelstafette. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)
Beim Turmbauen war eine ruhige Hand gefragt. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)Beim Turmbauen war eine ruhige Hand gefragt. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)
Beim Wassertransport im Becher galt es nicht zu viel Wasser zu vergiessen. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)Beim Wassertransport im Becher galt es nicht zu viel Wasser zu vergiessen. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)
Hier starteten Mädchen und Knaben zum anspruchsvollen 1200 Meter Lauf. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)Hier starteten Mädchen und Knaben zum anspruchsvollen 1200 Meter Lauf. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)
Das «Seiligumpä» gewann Nina Zgraggen (rechts), LC Altdorf, mit 170 Umdrehungen in der Minute. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)Das «Seiligumpä» gewann Nina Zgraggen (rechts), LC Altdorf, mit 170 Umdrehungen in der Minute. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)
Die Pendelstafette war der absolute Höhepunkt des Jugitags. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)Die Pendelstafette war der absolute Höhepunkt des Jugitags. (Bild: Paul Gwerder, Attinghausen, 8. Juni 2019)
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Urner Jugitag 2019 in Attinghausen

Das Wetter meinte es gut mit den 413 Kindern, die am Samstag, 8. Juni, in Attinghausen am Jugitag teilnahmen. Beim ersten Start morgens um 8 Uhr war es noch stark bewölkt, dann wurde es von Stunde zu Stunde schöner und am Nachmittag waren Sonnencreme, Sonnenbrillen und Glacé gefragt.

Rund 50 Helferinnen und Helfer vom Turnverein Attinghausen unter der Leitung von OK-Präsident Christof Zurfluh sorgten für spannende, faire und kameradschaftliche Wettkämpfe. Zahlreiche Gäste, darunter Regierungsrat Beat Jörg, Gemeindepräsidentin Anita Zurfluh und etliche Sponsoren waren neben Hunderten von Zuschauern nach Atttinghausen gekommen.

«Wir sind darauf angewiesen, dass es Leiterinnen und Leiter gibt, welche mit viel Herzblut mit den jungen Mädchen und Buben Sport treiben. Das ist Jugendförderung par excellence», sagte der Bildungsdirektor und sprach seinen herzlichsten Dank gegenüber den Organisatoren dieses Sportfestes aus.

Gefragt sind Geschick und Sportlichkeit

Die Jugendlichen absolvierten traditionelle Sportarten, aber auch solche, bei denen Geschicklichkeit gefragt war. In den Einzelwettkämpfen standen folgende Disziplinen auf dem Programm: 60-Meter-Sprint, Standweitsprung mit zwei Versuchen, wovon der weiteste Sprung gewertet wurde, Steinwerfen sowie Seilspringen an Ort während einer Minute. Dabei zählten die Anzahl Seildurchzüge unter den Füssen. Eine der auffälligsten Mädchen in dieser Disziplin war die Erstgymnasiatin Nina Arnold aus Altdorf. Sie schaffte genau 170 Umdrehungen in dieser Zeit. «Die Kraft und Ausdauer hole ich in der Leichtathletik, wo der Sprint und Weitsprung meine Lieblingsdisziplinen sind», sagte die junge Athletin.

Bei den Gruppenwettkämpfen war insbesondere Geschicklichkeit gefragt, ausser beim Dauerlauf. Dieser hatte den Namen «diä schnellstä Frii­herrä» und es brauchte eine Portion Kondition über die kräfteraubende Distanz von 1200 Metern. Hier kamen einige der kleineren Kinder an ihre Grenzen oder auch jene, welche mit dem Training im Rückstand waren.

Schnell und mit ruhiger Hand

Die anderen vier Posten hatten spezielle Namen: «d’Burg brennt», «Mittelalterliche Fähigkeiten», «Turmbauen» und «Sport anno dazumal». Beim Turmbauen mussten vier Mädchen oder Buben eine dreiminütige Stafette absolvieren und jedes Mal am Endpunkt wieder ein Klötzchen mitnehmen. Danach galt es mit diesen einen möglichst hohen Turm zu bauen.

Hier hatten nun die schnellsten Läuferinnen und Läufer einen Vorteil, schliesslich hatten diese am meisten Klötzchen zur Verfügung. Allerdings war auch eine ruhige Hand gefragt, um damit den höchsten Turm zu erstellen.

Auf einem anderen Parcours mussten jeweils drei Mädchen oder drei Buben mit einem Paar Ski mit drei Bindungen einen kleinen Rundkurs ablaufen. Dabei zeigte sich, dass es vor allem auf genaue Befehle ankam: «Eins, zwei, eins, zwei…» Noch schneller waren die Teams mit «links, rechts, links, rechts...»

Jugileiter zeigen sich top motiviert

Nicht nur die Kinder und Jugendlichen machten begeistert mit, sondern auch die Jugileiterinnen und -leiter waren topmotiviert dabei und feuerten ihre Schützlinge immer wieder lautstark an. Mario Brand, Jugileiter aus Bürglen, sagte: «Dieser Tag ist für die Mädchen und Buben ein unvergessliches Erlebnis und zugleich das Highlight der Saison. Am meisten freuen sich unsere Kinder auf die Pendelstafette, denn hier ist die Stimmung absolut famos.»

In der Tat entpuppte sich die Pendelstafette zum Abschluss als Krönung des Jugitags. Hier konnten nochmals alle Teilnehmer in Gruppen an den Start gehen. Ein Team bestand aus acht Läufern und alle mussten zweimal die Laufstrecke von etwa 80 Metern absolvieren und wurden dabei lautstark von ihren Fans und Geschwister oder Eltern angefeuert.

Die Übergabe an den nächsten Läufer erfolgt durch den Stafettenstab. Dieser Moment ist immer sehr heikel, denn da und dort fiel ein Stab in der Hitze des Gefechtes zu Boden, was bei den Betroffenen eine riesige Enttäuschung über ihr Missgeschick auslöste. Die schnellsten Mädchen in dieser Disziplin waren in der Kategorie B «Diä schnellschtä Erstfelder» und bei den Buben siegte das Team «Mischtgable».

Zum Mittagessen hatten alle Teilnehmer und auch die erwachsenen Begleiter «Ghackets und Hörnli» erhalten.

Die ausführlichen Ranglisten sind zu finden unter: www.jugitag.ch.

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