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Erstfelder 5-Millionen-Projekt
nimmt Form an

Bei der symbolischen «Grundsteinlegung» wurden gestern unter die Bodenplatte des Restaurant- und Garderobengebäudes in der Pfaffenmatt wichtige Dokumente einbetoniert. Noch fehlen 150000 Franken für das Naturrasenspielfeld.
Paul Gwerder
Markus Zgraggen (links) und Sandro Imhasly steckten bei der symbolischen Grundsteinlegung des Restaurant- und Garderobengebäudes in der Pfaffenmatt wichtige Dokumente in eine Zeitkapsel, die unter die Bodenplatte einbetoniert wurde. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 4. Juni 2018))

Markus Zgraggen (links) und Sandro Imhasly steckten bei der symbolischen Grundsteinlegung des Restaurant- und Garderobengebäudes in der Pfaffenmatt wichtige Dokumente in eine Zeitkapsel, die unter die Bodenplatte einbetoniert wurde. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 4. Juni 2018))

In der Regel werden Grundsteinlegungen bei öffentlichen Bauwerken durchgeführt. Am Montagnachmittag fand eine solche auf der sich im Bau befindenden Sport- und Freizeitanlage Pfaffenmatt statt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 5 Millionen Franken. Neben der Gemeinde beteiligen sich der Kanton Uri, Stiftungen, Gönner und Sponsoren. Die Mitglieder des ESC Erstfeld haben einem Beitrag von 250000 Franken bereits zugestimmt.

Verschiedene Dokumente einbetoniert

An der Grundsteinlegung nahmen gestern der Präsident des ESC Erstfeld, Markus Zgraggen, und Vizepräsident Sandro Imhasly teil. In eine Zeitkapsel – beim Sportplatz Pfaffenmatt war dies ein Ablaufrohr aus Polypropylen – sind Urkunden zum Bauprojekt, Protokolle und die aktuelle Ausgabe des Vereinshefts «Sportli» sowie der Wimpel des ESC eingeschlossen worden. Genau genommen wurden die «Sportli»-Ausgabe Nummer 86, das Protokoll der ausserordentlichen GV vom 28. Oktober 2016, bei der die Mitglieder den Klubbeitrag bewilligt hatten, diverse Protokolle der Baukommission und des Vorstands sowie die Botschaft zur Gemeindeabstimmung der Nachwelt übergeben. Das Rohr wurde danach unter der Bodenplatte im südlichen Bereich des Neubaus einbetoniert.

«Der Bau dieses Sportplatzes und des Restaurant- und Garderobengebäudes ist ein Meilenstein in unserer Klubgeschichte», begründete Markus Zgraggen die gewählte Form der gestrigen Grundsteinlegung. «Deshalb wollen wir diese Zeitzeugnisse für unsere Nachwelt erhalten, und wir hoffen trotzdem, dass diese Zeitkapsel nie gefunden wird, denn sonst haben wir ein echtes Problem.»

Kunststoffrasenplatz ist ab August spielbereit

Aktuell wurde auf der Baustelle die Bodenplatte des Mehrzweckgebäudes fertiggestellt. Daneben ist auf dem künftigen Fussballplatz die Hälfte des Sportplatzbelags eingebaut worden. Demnächst wird dort der Kunstrasen verlegt. Präsident Markus Zgraggen zeigte sich zuversichtlich, dass der neue Kunststoffrasenplatz ab dem 1. August spielbereit sind wird. Die Einweihung des Klubgebäudes ist dann auf Ende 2018 vorgesehen. Im Frühling 2019 soll das alte Garderobengebäude abgerissen werden.

Im Zusammenhang mit dem Neubau der neuen Sport- und Freizeitanlage Pfaffenmatt ist auch vorgesehen, das Naturrasenspielfeld zu sanieren. Der ESC hat sich zum Ziel gesetzt, das ganze Spielfeld nicht nur zu sanieren, sondern auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Die Erneuerung des bestehenden Naturrasenfeldes kostet insgesamt 700000 Franken. Aktuell fehlen dem ESC noch 150000 Franken dazu. «Bevor wir dieses Geld nicht zusammen haben, wird am alten Spielfeld nichts gemacht», erklärte Imhasly. «Auf die Gesamtkosten des Projektes Pfaffenmatt in der Höhe von 5 Millionen Franken ist das zwar nicht viel, aber wenn man es nicht hat, wird es dennoch viel Geld», erklärten die beiden.

Naturrasen wird symbolisch verkauft

«Ich bin absolut optimistisch, dass wir das fehlende Geld durch Gönneraktionen und Frondienstarbeiten noch zusammenbringen», zeigte sich der Präsident überzeugt. Eine der diesbezüglichen Aktionen des ESC Erstfeld ist der symbolische Verkauf jedes Quadratmeters des Naturrasenspielfelds. Der Quadratmeterpreis bewegt sich zwischen 100 und 5000 Franken. So kostet zum Beispiel ein Feld bei der Spielerbank 5000 Franken, beim Anspielpunkt 2000 Franken und auf dem übrigen Spielfeld 100 Franken. Dafür erhält der Name des Käufers einen Platz auf der Sponsorentafel beim neuen Restaurant- und Garderobengebäude. Die neue Sport- und Freizeitanlage Pfaffenmatt ist ein weiterer Schritt in der sehr positiven Entwicklung der Gemeinde Erstfeld in den vergangenen Jahren.

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