500 Kerzen weisen den Weg zur Klosterkirche

«Eine Million Sterne» leuchteten am Samstag in der Schweiz. Im Kloster Ingenbohl allerdings liess der Winter die Lichter nicht aufs Dach.

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Die Schwestern mit den Kerzen, die im Gang des Theresianum Ingebohl verteilt werden. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Schwestern mit den Kerzen, die im Gang des Theresianum Ingebohl verteilt werden. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

An fast 200 Orten in der ganzen Schweiz leuchteten am Samstag Kerzenketten oder Lichtermeere. Die Caritas setzte mit ihrer Aktion «Eine Million Sterne» ein Zeichen für eine solidarische Schweiz. Die Aktion lief am Samstag bereits zum sechsten Mal, und zum sechsten Mal machte auch das Frauenkloster Ingenbohl mit.

In den vorangegangenen Jahren stellten die Schwestern jeweils 500 Kerzen auf die Dachbalustrade ihres Hauptgebäudes auf dem Ingenbohler Klosterhügel. «Das sahen die Leute weit herum», sagte Schwester Siona Hasler. Sie leitete am Samstag im Kloster die diesjährige Aktion, die für einmal dem Winter Tribut zollen musste. Denn das Flachdach und die rundum führende Balustrade waren tief verschneit.

Darum legten die Schwestern ihre 500 Kerzen als Kette vom Kloster zur Klosterkirche. «So zeigen unsere Lichter den Weg in die Kirche», sagte Schwester Siona. «Wir sehen es als unsere Aufgabe, Licht zu bringen, der Welt etwas zu schenken, ein Lichtpunkt zu sein, als Zeichen für den Frieden.»

red