6. GOTTHARDMARSCH: Wanderer bezwingen eine enorme Strecke

Von Seelisberg bis auf den Gotthardpass: Dies haben heuer über 50 Wanderer geschafft. Paul Dubacher brütet über einer Steigerung.

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Auf halbem Weg zum Gotthard nach über 14 Stunden Wanderzeit waren noch alle mit Elan dabei. (Bild Christoph Näpflin/Neue UZ)

Auf halbem Weg zum Gotthard nach über 14 Stunden Wanderzeit waren noch alle mit Elan dabei. (Bild Christoph Näpflin/Neue UZ)

Früh am Morgen um 2.30 Uhr besammelten sich die Teilnehmer des 6. Gotthardmarsches in Seelisberg. Auf dem «Weg der Schweiz» begann zuerst der Abstieg zum Urnersee und weiter bis Attinghausen.

Um 6.30 Uhr ging die Wanderung mit zusätzlichen zwölf Teilnehmern weiter durch den ganzen Kanton Uri. Auf dem alten Gotthardweg marschierte man über Amsteg und Wassen nach Göschenen. Für viele Teilnehmer war dies der schwerste Teil der Wanderung, da er auf ebener Strecke der Reuss entlangführt. Unter den gut 60 Wanderern aus der ganzen Zentralschweiz und Zürich war auch die Urner Landratspräsidentin Annalise Russi auszumachen.

Schmerzende Füsse am Ziel – und ein Diplom
Das Wanderwetter machte von allem Anfang an mit. Ein frischer Wind, immer wieder die Sonne und eine durchwegs trockene Witterung begleiteten die Wandergruppe, die kurz nach 15 Uhr den letzten grossen Anstieg ab Andermatt zum Gotthardpass in Angriff nahm. Nebst der Müdigkeit und den schmerzenden Füssen machten den Teilnehmern auf den letzten Metern auch noch die verschiedenen Schneefelder zu schaffen.

Trotzdem erreichten alle mehr oder weniger gemeinsam das Ziel. Bei einem gemütlichen Risottoplausch zum Abschluss im Gotthardhospiz bei Noldi Abplanalp erhielten alle Teilnehmer ein Diplom überreicht. «Um diesen Marsch zu schaffen, braucht es ein gutes Training, eine gesunde körperliche Verfassung und jede Menge Flüssigkeit und Nahrung während des Marsches», sagte Organisator Paul Dubacher am Ziel.

Christoph Näpflin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.