9. FEBRUAR: Urner Wirtschaftsleute sehen Risiken in der Initiative

Unternehmen wie Dätwyler und das Spital sind angewiesen auf Fachkräfte aus dem Ausland. Sie bewerten die Zuwanderungsinitiative kritisch. Ein Ständerat hält dagegen.

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Sie debattierten angeregt über die Initiative gegen Masseneinwanderung; von oben links, im Uhrzeigersinn: Regierungsrat Urban Camenzind, Ständerat Thomas Minder, Dätwyler-CEO Paul J. Hälg, Spitaldirektor Fortunat von Planta. (Bild: Valentin Luthiger)

Sie debattierten angeregt über die Initiative gegen Masseneinwanderung; von oben links, im Uhrzeigersinn: Regierungsrat Urban Camenzind, Ständerat Thomas Minder, Dätwyler-CEO Paul J. Hälg, Spitaldirektor Fortunat von Planta. (Bild: Valentin Luthiger)

Am 9. Februar befinden die Schweizer über die Initiative «Gegen Masseneinwanderung». Die Vorlage zielt darauf ab, die Einwanderungsquoten wieder einzuführen. An einem Podium in Altdorf wurde sie heiss diskutiert – und sie hatte einen schweren Stand.

Spitaldirektor Fortunat von Planta und Dätwyler-CEO Paul J. Hälg betonten, dass ihre Unternehmen auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen seien. Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind sagte, dass die Schweiz die Wirtschaftskrise dank der Bilateralen relativ unbeschadet überstanden habe. «Neuverhandlungen über die Personenfreizügigkeit sind zum Scheitern verurteilt.» Zudem seien Kontingente teuer und ineffizient.

Einziger Befürworter war am Podium der Schaffhauser Ständerat Thomas Minder. «Die Zuwanderung ist ein No-Go», sagte er.

Hinweis: Das Dossier zu den Abstimmungen vom 9. Februar