90 Personen wollen «First Responder» sein

Am vergangenen Mittwoch hat die erste Infoveranstaltung zum Projekt «First Responder» stattgefunden. Diese ist bei der Urner Bevölkerung auf grosses Interesse gestossen.

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Die erste Informationsveranstaltung für «First Responder» hat am 27. November stattgefunden.

Die erste Informationsveranstaltung für «First Responder» hat am 27. November stattgefunden.

Bild: PD
(jb)

Rund 90 Personen haben am vergangenen Mittwochabend, 27. November, die erste Informationsveranstaltung für «First Responder Zentralschweiz» besucht. Die Organisatoren sind erfreut ob dem regen Interesse der Urner Bevölkerung.

Mit den Worten «es ist mir eine Herzensangelegenheit» begrüsste Daniel Häfliger die Teilnehmer der Informationsveranstaltung. Nicht nur dem Leiter Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri ist es eine Herzensangelegenheit, auch die rund 90 Teilnehmer, welche die zwei Veranstaltungen besuchten, signalisierten ein grosses Interesse, die Rettungskette bei einem Herzkreislaufstillstand im Kanton Uri zu verbessern.

Projektstart ist am 1. Januar 2020

Bei einem Herzkreislaufstillstand zählt jede Minute. In jeder Minute, in der ein Herzkreislaufstillstand unversorgt bleibt, sinkt die Chance für eine erfolgreiche Wiederbelebung um rund 10 Prozent. Das seit dem Sommer 2019 laufende Projekt «First Responder Luzern» wird ab dem 1. Januar 2020 in den Kantonen Uri und Nidwalden eingeführt und läuft unter dem Namen «First Responder Zentralschweiz».

Die Organisatoren sind mit der ersten Infoveranstaltung im Kanton Uri sehr zufrieden. Mit der Unterstützung der Urner Bevölkerung ist man bestrebt, die medizinische Versorgung im Kanton Uri weiter zu verbessern.

«First Responder», sogenannte «Ersteintreffende», haben das Ziel, bei einem Herzkreislaufstillstand das Zeitintervall bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsmittels zu überbrücken. «First Responder» sind freiwillige Helfer, die bei Menschen mit einem Herzkreislaufstillstand die ersten medizinischen Basismassnahmen durchführen, bis der Rettungsdienst eintrifft. Dadurch kann die Überlebensrate von Patienten mit Herzkreislaufstillstand nachweislich substanziell erhöht werden.