A2: Ein Toter nach Frontalkollision im Gotthard

Im Gotthard-Tunnel ist am Dienstagnachmittag ein Autofahrer frontal in einen Lastwagen gekracht. Der Lenker war auf der Stelle tot.

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Die Unfallstelle rund fünf Kilometer vom Tunneleingang in Göschenen entfernt. Der Autofahrer erlitt tödliche Verletzungen. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Die Unfallstelle rund fünf Kilometer vom Tunneleingang in Göschenen entfernt. Der Autofahrer erlitt tödliche Verletzungen. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Der Unfall ereignete sich laut Angaben der Kantonspolizei Uri am Dienstagnachmittag kurz nach 16 Uhr im Gotthard-Tunnel, rund fünf Kilometer vom Tunneleingang in Göschenen entfernt. Ein Schweizer Autofahrer war von Airolo in Richtung Göschenen unterwegs, als er aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal in einen entgegenkommenden Lastwagen aus Rumänien prallte.

Bei der Frontalkollision verletzte sich der Autofahrer tödlich. Die beiden Chauffeure des Lastwagen blieben unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf rund 100‘000 Franken. Der Gotthard-Strassentunnel bleibt laut Angaben des Verkehrsinformationsdienstes Viasuisse bis 21 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Im Einsatz stehen die Schadenwehr Gotthard, das Amt für Betrieb Nationalstrassen, ein Ambulanzteam aus dem Kanton Tessin, ein lokaler Abschleppdienst sowie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Uri.

Wegen der Sperrung des Tunnels hat sich vor beiden Tunnelportalen Stau gebildet. Der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse empfiehlt die San-Bernardino-Tunnel als Ausweichroute. Der Tunnel bleibt bis 21 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Im Gotthard-Strassentunnel kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu tödlichen Unfällen. Besonders verheerend war der Brand im Oktober 2001, bei dem elf Menschen ihr Leben verloren. Der Unfall dürfte die Debatte um eine zusätzliche, zweite Röhre weiter anheizen.

rem