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A2-Halbanschluss Altdorf Süd: Jetzt liegen die Pläne auf

Das Projekt ist mit der vom Kanton Uri geplanten West-Ost-Verbindung eng verknüpft und soll das Zentrum von Altdorf, die Gotthardstrasse von Schattdorf sowie den Kreisel Flüelen entlasten.
Dank der neuen West-Ost-Verbindung und dem A2-Halbanschluss sind die Urner künftig auch schneller auf der Autobahn. (Archivbild: René Meier)

Dank der neuen West-Ost-Verbindung und dem A2-Halbanschluss sind die Urner künftig auch schneller auf der Autobahn. (Archivbild: René Meier)

(MZ) Für 19.8 Millionen Franken baut der Kanton Uri eine neue West-Ost-Verbindung (WOV). Zurzeit sind noch sechs Beschwerden vor dem Obergericht des Kantons Uri hängig, wie es bei der Baudirektion gestern auf Anfrage hiess. Zwei Beschwerden konnten inzwischen erledigt werden.

Die WOV soll die Verkehrssituation verbessern und das Zentrum von Altdorf, die Gotthardstrasse von Schattdorf sowie den Kreisel Flüelen entlasten. Diese Verbindung soll im Bereich Wysshus/Attinghausen durch den neuen, nördlich ausgerichteten Halbanschluss an die Nationalstrasse A2 angeschlossen werden. Dieser ermöglicht eine direkte Auffahrt auf die Autobahn Richtung Norden sowie eine Abfahrt für Fahrzeuge, die von Norden kommen.

Damit kann auch der überregionale Verkehr im Urner Talboden besser gelenkt werden. Von grossem Vorteil ist der A2-Halbanschluss insbesondere für den Kantonsbahnhof in Altdorf, den geplanten Entwicklungsschwerpunkt Eyschachen (Werkmatt Uri) und den Industriepark Ruag.

Der Bund steuert 11.7 Millionen bei

Die neue Autobahn-Ausfahrt Altdorf aus Richtung Norden mündet in den neuen Kreisel östlich der Reussbrücke in Attinghausen. Dabei wird die bestehende Reussbrücke nicht tangiert. Die neue Einfahrt Altdorf auf die Nationalstrasse Richtung Norden zweigt bei einem neuen Kreisel von der Industriestrasse ab. Der Kanton verlegt die Industriestrasse. Die öffentliche Planauflage der Verlegung erfolgt gleichzeitig mit der Auflage des Halbanschlusses.

Die Kosten für den Bundesanteil des neuen Halbanschlusses betragen rund 11.7 Millionen Franken, wie aus einer Mitteilung des Bundesamts für Strassen (Astra) hervorgeht. Der Kanton Uri seinerseits trägt die nötigen Landflächen bei. Der Baubeginn des Halbanschlusses ist für 2021 geplant.

Nun können die Pläne eingesehen werden. Das Ausführungsprojekt des A2-Halbanschlusses liegt vom 27. September bis am 28. Oktober 2019 während der Schalteröffnungszeiten bei folgenden Ämtern für Interessierte zur öffentlichen Einsichtnahme auf:

  • bei der Baudirektion Uri an der Klausenstrasse 2 in Altdorf
  • bei der Gemeindeverwaltung Altdorf
  • bei der Gemeindeverwaltung Attinghausen
  • bei der Gemeindeverwaltung Bürglen

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