A2-SANIERUNG ERSTFELD – SEEDORF: Die Wohnidylle ist massiv bedroht

Stefan Müller muss damit rechnen, dass er zehn Jahre lang Brech- und Siebanlagen vor seinem Haus hat.

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Die Wyerallmend in Seedorf könnte rund zehn Jahre lang als Installationsplatz für die A2-Sanierung genutzt werden. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Wyerallmend in Seedorf könnte rund zehn Jahre lang als Installationsplatz für die A2-Sanierung genutzt werden. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Stefan Müller wohnt auf der Wyerallmend in Seedorf, wo die A2 die Reuss überquert. Ab August wird die A2 zwischen Seedorf und Erstfeld unter der Federführung des Bundesamts für Strassen (Astra) saniert. Neben Müllers Haus ist der Installationsplatz geplant – rund 20'000 Quadratmeter gross. Er ist als Zwischendeponie und für die Aufbereitung des Ausbruch- und Aushubmaterials mit Brech- und Siebanlagen vorgesehen.

Müller verlangt unter anderem, dass seine Gebäude kontrolliert werden, um Folgeschäden nachweisen zu können sowie konkrete Massnahmen zum Schutz vor Immissionen. Verschiedene Forderungen wird das Astra erfüllen.

Doch das grösste Problem für Müller ist die Zeitspanne. Das Astra soll die Wyerallmend für gut zwei Jahre nutzen, allerdings könnte der Platz für die Sanierung des Seelisbergtunnels weiter gebraucht werden. Müller müsste dann von etwa 2012 bis 2018 mit weiteren Immissionen rechnen.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.