Ab 2014 soll gebaut werden

Das EW Ursern hat für das Projekt Kraftwerk Realp II das Konzessionsgesuch eingereicht. Läuft alles nach Plan, soll das 17,3 Millionen Franken teure Werk 2017 ans Netz gehen.

Drucken
Teilen
In der Nähe der Einmündung der Witenwasserenreuss (links) in die Furkareuss im Gebiet Geren soll die Zentrale des neuen Kraftwerks entstehen. (Bild: Markus Russi/Neue UZ)

In der Nähe der Einmündung der Witenwasserenreuss (links) in die Furkareuss im Gebiet Geren soll die Zentrale des neuen Kraftwerks entstehen. (Bild: Markus Russi/Neue UZ)

Schon vor über 30 Jahren hat das Elektrizitätswerk Ursern (EWU) die Nutzung der Witenwasseren- und der Muttenreuss untersucht. Seither wurden diverse Möglichkeiten der nachhaltigen Energiegewinnung in Betracht gezogen. Vor allem bezüglich der Wasserfassung waren mehrere Standorte evaluiert worden. Die generelle Auslegung der projektierten Anlage sieht nun vor, die Gewässer der Witenwasseren- und der Muttenreuss beim Zusammenfluss der Bäche in der Schweig in Realp zu fassen und die bestehenden Gefälle bis zur Einmündung der Witenwasserenreuss in die Furkareuss zu nutzen (Variante Schweig unten). Am 23. November 2012 hat das EWU das Projekt Kraftwerk Realp II beim Amt für Energie Uri zur Konzessionsgenehmigung eingereicht.

Gemäss Verwaltungsratspräsident Herbert Danioth rechnet das EWU für das Kraftwerk Realp II mit Erstellungskosten von 17,3 Millionen Franken. Kapital- sowie Betriebs- und Unterhaltskosten dürften sich auf jährlich rund 1,5 Millionen Franken belaufen. «Geplant ist, das Projekt an der Talgemeinde vom 26. Mai 2013, vorzulegen.» Bei Annahme des Projekts werde im Mai 2014 mit den Bauarbeiten begonnen. «Das EWU hofft dann, das neue Laufwasserkraftwerk Anfang 2017 in Betrieb zu nehmen», sagt Danioth.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.