«Ab in den Garten» für die Verkehrssicherheit

Herabhängende Äste oder wuchernde Hecken behindern den Strassenverkehr. Die Eigentümer sind verpflichtet, Pflanzen zu stutzen. Gerade der Herbst bietet sich für Gartenarbeit an.

Drucken
Teilen
Gartenarbeit - für viele eine Pflicht, auch von Gesetzes wegen. (Symbolbild / Archiv Neue LZ)

Gartenarbeit - für viele eine Pflicht, auch von Gesetzes wegen. (Symbolbild / Archiv Neue LZ)

Bäume, Sträucher und Hecken an Strassen und Trottoirs müssen während des ganzen Jahres so geschnitten sein, dass die Übersicht auf Strassen und Trottoirs nicht beeinträchtigt wird. Gemäss dem kantonalen Planungs- und Baugesetz dürfen durch Bepflanzungen weder der Verkehr behindert oder gefährdet, noch der Bestand und die Sicherheit des Strassenkörpers beeinträchtigt werden. Darauf weist die Baudirektion Uri in einer Medienmitteilung hin. Deshalb müssen Pflanzen in der Nähe eines Verkehrsweges regelmässig geschnitten werden. Während der Vegetationszeit müssen etwa Hecken in der Nähe von Verkehrswegen oft mehrmals im Jahr geschnitten werden. Verantwortlich dafür sind die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer.

Was ist zu beachten:

  • Ausfahrten und Strasseneinmündungen: Im Sichtbereich von Ausfahrten oder Strasseneinmündungen dürfen Pflanzen und Einfriedungen eine Höhe von höchstens 80 cm ab Strasse erreichen.
  • Lebhecken, Sträucher und Pflanzen entlang von Strassen: Lebhecken, Sträucher und Pflanzen dürfen nicht in die Strasse oder das Trottoir hineinragen.
  • Bäume entlang von Strassen, Wegen und Trottoirs: Überragende Äste sind im Fahrbahnbereich der Strasse auf eine Höhe von 4.50 m, bei Trottoirs auf eine Höhe von 2.50 m zu stutzen. Zudem ist darauf zu achten, dass eine allfällige Strassen- oder Trottoirbeleuchtung durch Bäume und Sträucher in ihrer Wirkung nicht beeinträchtigt wird.

Die Baudirektion bittet alle betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmung zu sorgen.

pd/uus