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ABSCHUSSZAHLEN: Noch nie so viele Hirsche erlegt

Auf der diesjährigen Urner Jagd wurden 479 Gämsen, 340 Hirsche und 297 Rehe erlegt. Der Urner Jagdverwalter zieht mit Blick auf die Hirschjagd ein positives Fazit.
Ein röhrender Hirsch im Schächental. (Bild: Tony Gnos (Unterschächen, 23. September 2017))

Ein röhrender Hirsch im Schächental. (Bild: Tony Gnos (Unterschächen, 23. September 2017))

Der Urner Jagdverwalter Josef Walker zieht mit Blick auf die Hirschjagd 2017 ein positives Fazit: «Sie ist sehr gut verlaufen, die definierten Ziele konnten erreicht werden», schreibt er in einer Medienmitteilung. Dazu beigetragen haben gemäss Walker der hohe Hirschbestand, die gute Beteiligung der Urner Jägerschaft und die günstigen Jagdbedingungen.

Während der zweiwöchigen Hochwildjagd im September wurden 283 Abschüsse registriert, an den insgesamt fünf Nachjagdtagen im November nochmals deren 57. Insgesamt wurden somit im Kanton Uri 340 Hirsche erlegt (34 Kälber, 51 Spiesser, 56 Schmaltiere, 79 Kühe und 120 Stiere). Dies sind 16 Prozent oder 48 Hirsche mehr als im Vorjahr.

Am meisten in der Region 2

«Noch nie zuvor konnten so­ ­viele Hirsche erlegt werden», heisst es in der Mitteilung. Das Geschlechterverhältnis der Jagdstrecke (männlich zu weiblich) lag bei 1:0,9, der Jungtieranteil betrug 42 Prozent. In der Region 1 wurden 55 Hirsche erlegt, in der Region 2 waren es 100, in der Region 3 total 137 und in der Region 4 insgesamt 48 Hirsche.

Um ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis zu erreichen respektive um nicht zu viele männliche Hirsche zu erlegen, wurden 2017 während der Hochwildjagd die möglichen Spiesser­abschusstage von 6 auf 3 reduziert. Die Stiere (männliche Tiere ab zweieinhalb Jahren) waren während der letzten drei Tage nicht mehr jagdbar, da die Sollzahlen bereits Mitte der zweiten Jagdwoche übertroffen waren. Auch mit dieser Massnahme konnten mit 120 so viele Stiere wie nie zuvor erlegt werden. Auch die Spiesserabschüsse liegen mit 50 Stück im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre.

Mehr Gämsen als im Vorjahr erlegt

2017 wurden im Kanton Uri 479 Gämsen erlegt (75 Jährlinge, 100 Geissen und 304 Böcke). Dies sind 41 Gämsen oder 9 Prozent mehr als im Vorjahr. In den einzelnen Regionen wurden folgende Gämsabschüsse registriert: Region 1 (Seelisberg, Bauen, Isenthal, Seedorf, Attinghausen): 82; Region 2 (Sisikon, Flüelen, Altdorf, Schattdorf, Bürglen, Spiringen Unterschächen): 162; Region 3 (Erstfeld, Silenen, Gurtnellen Wassen, Göschenen): 202; Region 4 (Andermatt, Hospental, Realp): 33. Das Geschlechterverhältnis der Jagdstrecke belief sich auf 1:0,41, der Jahrtieranteil betrug 16 Prozent.

2017 wurden im Kanton Uri 297 Rehe erlegt (10 Kitze, 99 Geissen, 188 Böcke). Dieser Ab-schuss bewegt sich gemäss Jagdverwaltung Uri auf dem Vorjahresniveau. In der Region 1 wurden 31 Rehe erlegt, in der Region 2163, in der Region 3 total 41 und in der Region 4 schliesslich 62. Das Geschlechterverhältnis der Jagdstrecke lag bei 1:0,55, der ­Kitzanteil betrug 3 Prozent.

2017 wurden ausserdem 297 Murmeltiere erlegt. Auch diese Zahl liegt im Rahmen des langjährigen Durchschnitts.

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