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ABSTIMMUNG: Altdorf erhält eine zusätzliche Tiefgarage

Im Zusammenhang mit der Überbauung auf der Liegenschaft Winterberg soll unter dem Gemeindehausplatz eine Tiefgarage realisiert werden. Die Stimmbürger hiessen den Kredit von 3,666 Millionen Franken gut.
Der Winterberg-Parkplatz in Altdorf. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 28. September 2017))

Der Winterberg-Parkplatz in Altdorf. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 28. September 2017))

Elias Bricker

elias.bricker@urnerzeitung.ch

Das Ergebnis der kommunalen Urnenabstimmung vom Sonntag fiel relativ deutlich aus. Die Altdorfer hiessen den Kredit von rund 3,666 Millionen Franken mit 1070 Ja-Stimmen und 336 Nein-Stimmen gut. Nun kann die geplante Tiefgarage unter dem Gemeindehausplatz gebaut werden. Die Stimmbeteiligung betrug 21,6 Prozent. Zehn Stimmzettel waren zudem ungültig, fünf weitere leer.

Beim Winterberg in Altdorf sind fünf Mehrfamilienhäuser mit einer zweigeschossigen Tiefgarage geplant. Das eröffnet der Gemeinde Altdorf die Möglichkeit einer gemeindeeigenen Tiefgarage unter dem Gemeindehausplatz. Diese kann unter Kostenbeteiligung über das Erschliessungsbauwerk der geplanten Winterberg-Tiefgarage erschlossen werden. Zudem werden die 56 Parkplätze im Areal Winterberg, die nun überbaut werden, in der privaten Tiefgarage ersetzt und der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung gestellt werden. Damit werden also im Bereich Winterberg/Gemeindehaus künftig 154 öffentliche Parkplätze zur Verfügung stehen – 126 in der Tiefgarage und 28 auf dem Gemeindehausplatz – somit also 56 mehr als heute. Davon profitiert insbesondere auch der Detailhandel im Dorf. Zudem soll auch die Anzahl gedeckter Veloabstellplätze verdoppelt werden. Weiter werden die entsprechenden Zufahrten zum Gemeindehausplatz verbessert, gerade punkto Sicherheit und Fussgängerfreundlichkeit.

Parkplätze am Dorfrand sollen Kernzone entlasten

Gemeindepräsident Urs Kälin war am Sonntag erleichtert, dass die Stimmbürger das Projekt nun gutgeheissen haben. «Ich habe eigentlich mit einem solchen Resultat gerechnet», sagt Kälin. Denn es habe keinen organisierten Widerstand gegen das Projekt gegeben. «Ich hoffe nun, dass das Projekt längerfristig dazu beitragen wird, den Dorfkern zu entlasten», sagt Kälin. Durch die Parkierungsmöglichkeiten an den Rändern des Dorfkerns und weiteren flankierenden Massnahmen rund um die geplante West-Ost-Verbindung soll es weniger Verkehr im Dorf selber geben.

Wann mit dem Bau der Tiefgarage gestartet wird, ist noch nicht klar. Die Bauarbeiten für die Überbauung beim Winterberg sollen im Frühjahr beginnen. Erst sobald diese und die entsprechenden Parkierungsmöglichkeiten erstellt sind, kann mit dem Bau der gemeindeeigenen Tiefgarage begonnen werden. «Während des Baus wird es aber vorübergehend weniger Parkplätze geben», sagt Kälin. «Darauf muss der Gemeinderat vorbereitet sein.»

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