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ABSTIMMUNG: Altdorfer treten «Rosenberg»-Land ab

Die Gemeinde Altdorf stimmt einer Abtretung der Liegenschaftsanteile des Alters- und Pflegeheims Rosenberg klar zu. Auslöser für die Abstimmung ist eine neue Organisationsstruktur.
Das Alters- und Pflegeheim Rosenberg in Altdorf. (Bild: Elias Bricker)

Das Alters- und Pflegeheim Rosenberg in Altdorf. (Bild: Elias Bricker)

Die Gemeinde Altdorf tritt der Korporationsbürgergemeinde das Land ab, auf dem das Alters- und Pflegeheim Rosenberg steht. Die Bevölkerung sagte mit 2360 Stimmen zu 315 deutlich Ja dazu.

Das Alters- und Pflegeheim Rosenberg wird heute von drei Institutionen geführt: der Einwohnergemeinde Altdorf, der Korporationsbürgergemeinde Altdorf sowie der Korporation Uri. Während der Korporation 50 Prozent gehören, haben die Einwohner- und die Korporationsbürgergemeinde je 25 Prozent Anteil.

Durch das neue Gesetz über die Langzeitpflege muss die Einwohnergemeinde Altdorf wesentlich mehr an die Langzeitpflege zahlen, indem sie die Restkostenfinanzierung vollständig übernimmt. Aus diesem Grund haben die drei Institutionen nun eine neue Organisationsstruktur ins Auge gefasst: Neu soll die Gesamtverantwortung für das Alters- und Pflegeheim bei der Einwohnergemeinde liegen. Noch diesen Herbst soll dazu eine öffentlich-rechtliche Körperschaft gegründet werden. Die Kompetenz liegt bei den Stimmbürgern.

Im Gegenzug wird die Korporationsbürgergemeinde Altdorf wieder alleinige Landbesitzerin der Parzelle, auf der das Heim steht. Die Einwohnergemeinde respektive die neue Betreiberin wird jährlich einen Mietzins zahlen. Der Gemeinde-Anteil von 25 Prozent an der Liegenschaft wird nun im Wert von 350 000 Franken der Korporationsbürgergemeinde abgetreten. Dem haben die Stimmbürger nun zugestimmt.

Bleibt noch der Anteil von 50 Prozent, welcher der Korporation Uri gehört. Auch dieser geht an die Bürgergemeinde zurück. Abgegolten wird dies mit einem Besitztausch der Liegenschaft Byfang, die somit neu der Korporation Uri gehört. Die Bürgergemeinde hat dem gemeinsamen Lösungsvorschlag bereits am 27. April zugestimmt. Für die Korporation Uri hat der Korporationsrat an der Sitzung vom 23. Juni offiziell sein Einverständnis erklärt.


MZ

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