Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Andermatt zahlt bei Eisfeld mit

Die Andermatter heissen einen Kredit für die Eisfeld-Infrastruktur mit 70,3 Prozent gut. 240'000 Franken werden investiert.
Florian Arnold
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Diesen Winter gab es in Andermatt aber kein Eisfeld. (Bild: Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH (Andermatt))

Ein Bild aus vergangenen Tagen: Diesen Winter gab es in Andermatt aber kein Eisfeld. (Bild: Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH (Andermatt))

Die Andermatter Bevölkerung hat mit 218 Ja- zu 92 Nein-Stimmen (Ja-Anteil: 70,3 Prozent) den Kredit von 240000 Franken für ein Kunsteisfeld gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung lag bei 34 Prozent. Finanziert werden mit dem Kredit ein Holzboden, Eisbahn-Equipment wie Eismatten und Banden, Zubehör wie Eislaufhilfen und Eisstöcke, bauliche Anpassungen sowie die Projektkosten.

Freude bei Gemeinderat

«Es freut mich, dass die Vorlage so deutlich angenommen wurde», sagt Gemeinderat Edwin Holzer. «Es ist ein Statement zum Tourismus und dass die Bevölkerung die Zeichen der Zeit erkannt hat.» Er danke den Stimmbürgern.

Umstrittene Aufgaben

An der Gemeindeversammlung vom Mai war kritisch hinterfragt worden, ob es Aufgabe der Gemeinde sei, solche Infrastruktur zu finanzieren. «Das kann man nicht grundsätzlich beantworten», so Holzer. «Der Gemeinderat ist aber der Meinung, dass wir den Anschub des Tourismus nicht immer Dritten überlassen können, sondern uns auch mal selber darum kümmern müssen.»

Das Projekt unterstreiche das gute Verhältnis zwischen der Gemeinde Andermatt und der Sawiris-Firma Andermatt Swiss Alps. Diese wird beteiligt sich auch am Eisfeld Projekt.So ist der ägyptische Investor bereit, den Platz für das Eisfeld für zehn Jahre zur Verfügung zu stellen – dies zu einer symbolischen Miete von 100 Franken pro Jahr. Der Investor finanziert zudem die Differenz zu einem Normeisfeld, sodass sogar offiziell Eishockey gespielt werden könnte. So ist das Projekt der Gemeinde auf eine Eisfläche von 850 Quadratmeter ausgelegt. Ein Normeisfeld misst jedoch 60 auf 30 Meter, also insgesamt 1800 Quadratmeter. «Die Verhandlung diesbezüglich sind noch am Laufen», so Gemeinderat Edwin Holzer.

Tourismusorganisation übernimmt Betrieb

Die Andermatt Swiss Alps und die Gemeinde werden die Infrastruktur bereit stellen. Mit dem Betrieb beauftragt werden soll aber Andermatt-Urserntal Tourismus. «Dies war von Anfang an eine Bedingung», erklärt Holzer. «Denn die Gemeinde könnte den Betrieb nicht selber bewerkstelligen.» Zudem ist auch angedacht, mit Sponsoren zusammen zu arbeiten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.