ABSTIMMUNG: Andermatt will nicht an Unterführung zahlen

Die Gemeinde Andermatt beteiligt sich nicht an den Kosten für die neue Personenunterführung beim Bahnhof Andermatt. Die Stimmenden lehnten den entsprechenden Kredit von 1,85 Millionen Franken mit 52,6 Prozent ab.

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Zu klein und nicht behindertengerecht: der Bahnhof Andermatt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Zu klein und nicht behindertengerecht: der Bahnhof Andermatt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Gegen die Vorlage votierten 245 Stimmberechtigte, 221 stimmten ihr zu. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,0 Prozent.

Der Bahnhof Andermatt wird von der Matterhorn-Gotthard-Bahn in den nächsten Jahren für total 73 Millionen Franken neu gebaut. Teil davon ist auch eine 40 Meter lange Unterführung für Fussgänger unter den Geleisen. Sie verbindet das Dorf und das neue Tourismusresort des ägyptischen Milliardärs Samih Sawiris.

Die Unterführung kostet rund 6,2 Millionen Franken. Geplant war, dass davon 2,35 Millionen die Resortbauerin Andermatt Swiss Alps übernimmt, die Bahn rund 2 Millionen und die Gemeinde 1,85 Millionen Franken. Die Unterführung ist bereits im Bau. Wer nun für die Restkosten aufkommt, ist offen. (sda)