ABSTIMMUNG: Die Urner sagen Nein zum HarmoS-Konkordat

Der Kanton Uri tritt dem HarmoS-Konkordat nicht bei. Der Volksentscheid fiel überaus deutlich aus.

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Szene aus dem Kindergarten Trögli in Altdorf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Szene aus dem Kindergarten Trögli in Altdorf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Stimmberechtigten des Kantons Uri verwarfen am Sonntag mit 8515 Nein- gegen 3840 Ja-Stimmen den Beitritt zum Konkordat über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS) (68,92 gegen 31,08 Prozent). Die einhergehende Änderung des Schulgesetzes wurde mit 8018 gegen 4144 Stimmen abgelehnt ( detaillierte Zahlen » ). Die Stimmbeteiligung lag bei 48,85 respektive 48,3 Prozent.

Die Änderung des Schulgesetzes bezieht sich auf die Dauer der Schulpflicht. Um der interkantonalen Vereinbarung Genüge zu tun, muss diese von heute neun auf elf Jahre (inklusive obligatorischem Zwei-Jahres-Kindergarten) erhöht werden.

Nidwalden und Luzern hatten den HarmoS-Beitritt an der Urne abgelehnt. Auch der Schwyzer Kantonsrat hat das Konkordat verworfen. Obwalden hat das Geschäft sistiert und will zuwarten. Neben Uri entschied auch der Kanton Zug am Sonntag an der Urne über den Beitritt.

bac