ABSTIMMUNG: In Uri formiert sich Widerstand gegen Ecopop

Ein überparteiliches Urner Komitee setzt sich für ein Nein zur Ecopop-Initiative ein. Mit dabei sind auch alle drei Urner Bundesparlamentarier.

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Die Urner Nationalrätin Gabi Huber. (Bild: Archiv PD)

Die Urner Nationalrätin Gabi Huber. (Bild: Archiv PD)

red. «Die Ecopop-Initiative ist viel zu starr und zu extrem», sagt FDP-Nationalrätin Gabi Huber. Sie bildet zusammen mit den Ständeräten Markus Stadler (GLP) und Isidor Baumann (CVP) das Co-Präsidium des Urner Komitees «Ecopop Nein». «Nicht umsonst lehnen sämtliche Parteien, die Wirtschaftsverbände sowie die Gewerkschaften das Volksbegehren geschlossen ab», fügt die Urner Nationalrätin hinzu. Das breit abgestützte Komitee ruft die Urner auf, am 30. November die Initiative abzulehnen.

Bundesrat hält Ecopop-Referat

«Die Initiative löst kein einziges Problem», sagt Landrat Toni Moser (SP, Bürglen). Auch für Pascal Blöchlinger, Präsident der SVP Uri, schiesst die Initiative weit über das Ziel hinaus. «Jetzt gilt es, die Masseneinwanderungsinitiative umzusetzen. Diese dürfen wir nicht mit unsinnigen Forderungen gefährden», so Blöchlinger.

In den Urner Abstimmungskampf wird sich auch Bundesrat Johannes Schneider-Ammann einschalten. Er will am 14. November in Altdorf aufzeigen, «wie verheerend ein Ja, gerade auch für Uri, wäre».