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ABSTIMMUNG: Neue Freizeitanlage in Erstfeld: Nicht nur Fussballklub soll profitieren

In der Pfaffenmatt kann ein Grossprojekt in Angriff genommen werden. Die Bevölkerung unterstützt den Bau neuer Sport- und Freizeitanlagen. Gemeindepräsidentin Pia Tresch ist froh und erleichtert.
Der heutige Sportplatz in der Pfaffenmatt: Hier betreibt der Eisenbahner-Sportclub Erstfeld seit 40 Jahren einen Fussballplatz. (Bild: Corinne Glanzmann (Erstfeld, 18. Januar 2017))

Der heutige Sportplatz in der Pfaffenmatt: Hier betreibt der Eisenbahner-Sportclub Erstfeld seit 40 Jahren einen Fussballplatz. (Bild: Corinne Glanzmann (Erstfeld, 18. Januar 2017))

Markus Zwyssig

Mit 906 zu 391 Stimmen sagen die Erstfelder klar Ja zum 4-Millionen-Kredit für die neue Sport- und Freizeitanlage in der Pfaffenmatt. «Wunderbar», kommentierte Gemeindepräsidentin Pia Tresch gestern das Abstimmungsergebnis. «Wir sind froh und erleichtert.»

Die Stimmbeteiligung von 52,2 Prozent zeige, dass das Projekt auf Interesse stiess und mit einem hohen Ja-Anteil in der Bevölkerung breit abgestützt sei, so Pia Tresch.

Auch Trachtenanlass oder Schwingfest denkbar

Die Kritik von Seiten der SVP-Ortspartei, die Investitionen seien zu hoch, und nur der Fussballverein sei hauptsächlicher Profiteur, relativiert Pia Tresch. «Auf dem Sportplatz soll nicht nur der ESC Erstfeld Fussball spielen.» Der Platz solle vielmehr multifunktional genutzt werden. «Denkbar ist auch, dass hier ein Trachtenanlass oder ein Schwingfest stattfinden kann».

Der Gemeinde ist wichtig, dass der Sportplatz öffentlich zugänglich sein soll und beispielsweise von Schulkindern an einem freien Nachmittag oder einem Wochenende genutzt werden kann.
Das Kernelement des Projektes – mit knapp 2 Millionen Franken höchster Kostenpunkt – bildet das neue Garderoben- und Restaurantgebäude (12 auf 35 Meter). Sechs Garderobenräume sind darin enthalten. «Auch das Gebäude soll nicht alleine dem Fussballklub dienen», sagte Pia Tresch. «Die übrigen Erstfelder Vereine und Private können dieses ebenfalls nutzen. Beispielsweise für Festanlässe, Kurse, Sitzungen oder Übungen.»

Bereits die zweite deutliche Zustimmung

Die Investitionen in der Pfaffenmatt sind dringend notwendig. Seit über 40 Jahren betreibt der Eisenbahner-Sportclub Erstfeld (ESC) dort einen Fussballplatz. Das Gelände gehört den SBB. Im März 2015 wurde einem Kredit von 1,4 Millionen Franken mit knapp 80 Prozent zugestimmt, um das Land für das neue Projekt zu erwerben.

Entstehen sollen nun ein neuer Kunstrasenplatz, ein neues Garderoben- und Restaurantgebäude und ein neuer Parkplatz. Zudem soll das Naturrasenfeld saniert und auf die regelkonformen Vorgaben angepasst werden. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 5 Millionen Franken. Die Gemeinde beteiligt sich mit 4 Millionen. 750000 Franken werden von Drittpersonen finanziert. Darin enthalten sind Beträge des Kantons, aber auch von Stiftungen, Gönnern und Sponsoren sowie der Betrag, den der Kanton Uri für die Erstellung des Kunstrasens sprechen wird. Die Mitglieder des ESC Erstfeld haben einer Investition von 250000 Franken bereits zugestimmt.

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