ABSTIMMUNG: Neue Gemeinderäte in Urner Gemeinden

In Altdorf, Attinhausen, Göschenen, Seelisberg und Sisikon wurden am Sonntag Gemeinderatsmitglieder gewählt. Auch in Erstfeld kam es zu einer Wahl, allerdings ohne Kandidaten.

Drucken
Teilen

Altdorf: Der SP-Kandidat Urs Kälin wird mit 923 Stimmen in den Gemeinderat gewählt. Das absolute Mehr lag bei 605 Stimmen. Auf andere Namen lauteten 285 Wahlzettel.

Das Kreditbegehren von 1,33 Millionen Franken für die Überführung der Parzelle Flüelerstrasse (ehemaliger Standort der Auto AG) ins Verwaltungsvermögen der Gemeinde wurde mit 2147 Ja zu 767 Nein angenommen. Gutgeheissen wurde auch ein Kredit von 940'000 Franken für den Umbau der ehemaligen Betriebsanlagen der Auto AG in einen Gemeindwerkhof (2184 Ja zu 764 Nein).

Attinghausen: Marco Imhof wurde in den Gemeindrat gewählt (137 Stimmen).

Erstfeld: Die Suche nach einem Schulverwalter geht weiter. Im Vorfeld der Abstimmung war kein offizieller Kandidat präsentiert worden. Daher wurden auch 652 leer Stimmzettel eingelegt. Auf Robert Indergand fielen 24 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 98 Stimmen.

Göschenen: Der Gemeinderat präsentiert sich wie folgt: Gemeindepräsidentin Trudy Banholzer (125 Stimmen), Vizepräsident Beat Zgraggen (129), Felix Cavaletti als Sozialvorsteher (148), Hugo Gamma als Gemeindeverwalter (123) sowie als Mitglied Raimund Walker (130), Dunja Gamma-Zgraggen (141) und Simon Senn (137). Das absolute Mehr lag bei 84 Stimmen.

Seelisberg: Karl Huser-Lüönd ist als Gemeindepräsident gewählt (147 Stimmen). Auf Anton Achermann-Wyrsch fiehlen 48 Stimmen. Da es sich um eine Nachwahl handelte, galt das relative Mehr.

Sisikon: Im Gemeinderat bleiben zwei Vakanzen. Gewählt wurden Gemeindepräsident Bruno Aschwanden (97 Stimmen), Vizepräsident Robert Fischer (102) und Josef Stadler als Mitglied (113). Das Absolute Mehr lag bei 62 Stimmen. Das Amt des Sozialvorstehers und ein Gemeinderatsmitglied bleiben mangels Kandidaten unbesetzt.

Wassen: Die Stimmberechtigten sagen klar Ja zu einem Kreditbegehren von 100'000 Franken für die Sanierung der Wasserversorgung Dorf. 158 Ja stehen 14 Nein gegenüber.

red