ABSTIMMUNG: Urner lehnen Stimmrechtsalter 16 deutlich ab

Die Herabsetzung des Stimm- und Wahlrechtsalters auf 16 Jahre ist im Kanton Uri gescheitert. Das Stimmvolk widersetzte sich der Empfehlung von Regierung und Parlament deutlich.

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Wer in Uri abstimmen will, muss auch künftig mindestens 18 Jahre alt sein. (Archivbild Guido Röösli/Neue LZ)

Wer in Uri abstimmen will, muss auch künftig mindestens 18 Jahre alt sein. (Archivbild Guido Röösli/Neue LZ)

Die Volksinitiative «Aktives Stimm- und Wahlrecht 16» ist am Sonntag mit 8346 zu 2105 Stimmen abgelehnt worden (79,9 zu 20,1 Prozent). Die Stimmbeteiligung lag bei 41,24 Prozent.

Die Initiative verlangte die Herabsetzung des Stimm- und Wahlrechtsalters auf 16 Jahre. Für das Recht, sich wählen zu lassen, sollte jedoch weiterhin 18 Jahre gelten. Getragen wurde das Volksbegehren von den Urner Jungsozialisten, der Jungen CVP und vom Jugendrat Uri.

Regierung und Parlament hatten die Initiative zur Annahme empfohlen, der Landrat jedoch lediglich mit dem Stichentscheid der Präsidentin.

Somit bleibt der Kanton Glarus vorderhand weiterhin der einzige Schweizer Kanton, welcher das Stimmrechtsalter 16 beschlossen hat.

bac

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.