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Abtretender Präsident der Spitex Uri wird Ehrenmitglied

Nach 19 Jahren Vorstandstätigkeit hat Toni Brücker seinen Rücktritt bekanntgegeben. Sein Nachfolger ist der bisherige Vizepräsident Michael Zgraggen. Neu in den Vorstand kommt Remo Infanger aus Attinghausen.
Paul Gwerder
Bei der Spitex Uri gab es einige Veränderungen im Personalbereich; von links: Remo Infanger, Petra Weber, Esther Pfründer, Toni Brücker und Michael Zgraggen. (Bild: Paul Gwerder, Schattdorf, 23. Mai 2019)

Bei der Spitex Uri gab es einige Veränderungen im Personalbereich; von links: Remo Infanger, Petra Weber, Esther Pfründer, Toni Brücker und Michael Zgraggen. (Bild: Paul Gwerder, Schattdorf, 23. Mai 2019)

Viele Mitglieder und zahlreiche Gäste trafen sich am Donnerstag, 23. Mai, zur 22. Generalversammlung des Vereins Spitex Uri im Haus Bristen der Behindertenbetriebe Uri in Schattdorf. Besonders begrüsste Präsident Toni Brücker die Aushängeschilder der Spitex Uri, seine Mitarbeiter, welche im ganzen Kanton unterwegs sind und einen tollen Einsatz leisten. «Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir unsere wachsende Organisation erneut erfolgreich weiterentwickelt», schreibt der Präsident in seinem Jahresrückblick. Die Entwicklung der Strategie 2012-2020 verfolgt die Spitex wie geplant weiter. Es sind neue Dienste und zusätzliche Leistungen eingeführt worden. Besonders freut sich der Präsident über die positiven Rückmeldungen der Klienten.

Raimund Camenisch, Leitung Kerndienste und Fachbereiche, schreibt in seinem Jahresbericht:

«Ein gutes Omen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, ist das Interesse von stellensuchenden Fachpersonen an unserem Betrieb. So konnten wir bis im September 2018 seit längerem unseren Stellenplan voll besetzen.»

Die Spitex Uri beschäftigt 94 Mitarbeiter aus den Berufsgruppen Pflegefachpersonen Gesundheit und Hauswirtschaft sowie Pflegehelferinnen. Zudem absolvieren bei der Spitex zurzeit elf Personen eine Ausbildung.

Michael Zgraggen wird neuer Präsident

Nach 19 Jahren Mitarbeit im Vorstand, davon 15 Jahre als Präsident, hat Toni Brücker seinen Rücktritt eingereicht und sagte dazu: «Für mich war dies eine erfüllende und lehrreiche Zeit, in der ich wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.» «Unser Präsident hat die Spitex aktiv geprägt und machte den damals jungen Verein zu einem grossen professionellen Betrieb», erklärte Vizepräsident Michael Zgraggen. Für diese Arbeit wurde Brücker mit einem langandauernden Applaus zum Ehrenmitglied ernannt.

Der 36-jährige Altdorfer Rechtsanwalt Michael Zgraggen, der seit sechs Jahren im Vorstand ist, wurde zum neuen Präsidenten ernannt und Patrik Wyrsch (Ressort Finanzen) zum Vizepräsidenten gewählt. «Für den vakanten Sitz haben wir lange gesucht, denn wir brauchen dringend einen Spezialisten im Vorstand, der für die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zuständig ist. Und wir wurden glücklicherweise fündig», sagte Brücker. Als neues Mitglied, das für die Kommunikation verantwortlich ist, wurde der 26-jährige Attinghauser Journalist und Kommunikationswissenschaftler Remo Infanger vorgestellt und danach einstimmig in den Vorstand gewählt. Die bisherigen Mitglieder Annalise Russi (Ressort Personal), Manuela Walker und Gregor Waser (beide Ressort Dienstleistungen) wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt.

«Ich bin vor rund drei Wochen als Geschäftsführerin hier gestartet und sehr beeindruckt von der guten Arbeit, die hier geleistet wird», sagte Esther Pfründer. Die 53-jährige Nachfolgerin von Raimund Camenisch, ist gelernte Betriebsökonomin, wohnt in Weggis und ist dort zudem seit elf Jahren als Finanzvorsteherin im Gemeinderat. Für die Leitung Kerndienste und Fachbereiche, für welche bis Ende Juni noch Raimund Camenisch zuständig ist, bevor er eine neue berufliche Herausforderung in einem anderen Kanton antritt, wurde Petra Weber vorgestellt. Die gelernte Kinderkrankenschwester ist in Andermatt aufgewachsen und arbeitet seit sechs Jahren in einer Kinderspitex.

Kanton unterstützt die Spitex

Die Rechnung, für welche Fleur Tresch verantwortlich ist, wies einen Betriebsertrag von insgesamt 5'940'927 Franken aus. Darunter fallen rund 3 Millionen Franken aus der Pflege und der Betreuung sowie dem Kantonsbeitrag von 2'547'780 Franken an die Gemeinkosten und Restfinanzierung gemäss Leistungsauftrag. Die Vereinsrechnung schloss bei Aufwendungen von 57'289 Franken mit einem Defizit von 22'089 Franken. «Der Grund für den Verlust ist der grössere Aufwand für den Vorstand sowie die Beratung durch eine externe Firma für die zukünftige Strategie und Positionierung der Spitex», erklärte Patrik Wyrsch vom Ressort Finanzen und stellte Fleur Tresch ein grosses Lob dafür aus, dass die Rechnung mit hoher Qualität geführt wird.

Abschliessend dankte Landratspräsident Peter Tresch: «Ich neige mein Haupt vor allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spitex, welche bei jedem Wetter an 365 Tagen für das Urner Volk da sind».

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