ABWASSER URI: Gemeinden müssen für das Defizit aufkommen

Die Rechnung der Abwasser Uri schliesst mit einem Minus von 2,3 Mio. Franken. Jetzt werden die Gemeinden zur Kasse gebeten.

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patrick Bucher wäscht ein Auto. Für das Abwasser müssen die Urner tief in die Tasche greifen. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

patrick Bucher wäscht ein Auto. Für das Abwasser müssen die Urner tief in die Tasche greifen. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Die Finanzlage der Abwasser Uri ist nach dem Nein des Urner Volks zur Tarifordnung alles andere als rosig. So musste Verwaltungsratsmitglied Ernst Zgraggen am Dienstag an der Generalversammlung der Abwasser Uri eine Jahresrechnung vorlegen, die mit einem Defizit von 2,3 Mio. Franken abschliesst. Budgetiert war ein Fehlbetrag von 1 Mio. Franken.

Trotzdem: Die Rechnung wurde von den Delegierten einstimmig genehmigt. Ebenso gutgeheissen wurde ein Reglement zur Deckung der Abwasserkosten für das vergangene Jahr. Die Gemeinden haben bereits Betriebs- und Anschlussgebühren bezahlt. Nun wird ihnen die noch verbleibende Differenz zu den effektiven Kosten in Rechnung gestellt. Das Reglement muss nun noch vom Regierungsrat genehmigt werden. Dieser hat jedoch bereits vor der gestrigen Versammlung seine Zustimmung signalisiert.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.