Abwasser Uri: Josef Zopp ist neu im Verwaltungsrat

Um den frei gewordenen Sitz im Verwaltungsrat kam es zu Kampfwahlen. Die Jahresrechnung 2018 schloss deutlich im Plus und wurde genehmigt.

Florian Arnold
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Der neu gewählte Josef Zopp. (Bild: whp.ch)

Der neu gewählte Josef Zopp. (Bild: whp.ch)

Mit dem Rücktritt von Ernst Zgraggen, Attinghausen, war im Verwaltungsrat der Abwasser Uri ein Sitz frei geworden. Als Nachfolger nominierten die Gemeinden gleich drei Personen: Erich Arnold, Bürglen, Christian Schuler, Erstfeld, und Josef Zopp, Schattdorf. An der Generalversammlung vom 21. Mai wurde schliesslich Josef Zopp gewählt. Der 37-jährige Familienvater ist Finanzfachmann und arbeitet bei der Firma Weibel Hess & Partner in Stans. Er ist für die Amtsperiode 2019 bis 2023 gewählt.

Rolf Infanger, Silenen, wurde als Präsident bestätigt. Ebenso die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Franzsepp Arnold, Flüelen, Thomas Kempf, Seedorf, Michael Meier, Altdorf, Ruedi Müller, Altdorf, und Stefan Simmen, Altdorf.

Mehr Anschlussgebühren führen zu besserem Resultat

Erneut hat die Abwasser Uri einen ­Gewinn erwirtschaftet. Budgetiert war ein Einnahmenüberschuss von 30'000 Franken, abgeschlossen wurde mit einem Plus von 42'000 Franken. Wie bereits in den Vorjahren haben insbesondere die hohen Erträge bei den Anschlussgebühren zum positiven Ergebnis beigetragen. Diese haben mit 3,815 Millionen Franken einen neuen Höchststand erreicht. Neben den Anschlussgebühren haben auch Minderausgaben von 105'000 Franken bei Drittaufträgen und um 174'000 Franken tiefere ordentliche Abschreibungen zum Ergebnis beigetragen.

Dieser Abschluss erlaubt es, zusätzliche Abschreibungen vorzunehmen. Dabei wird das Generationenprojekt zur Ableitung der Abwässer aus dem Urner Oberland mit 1,3 Millionen Franken entlastet. Die langfristige Belastung des Projekts kann so gesenkt werden. Dieses Projekt sieht Bruttoinvestitionen in der Höhe von 37,28 Millionen Franken vor.