Abwasser Uri präsentiert höchst erfreuliches Jahresergebnis

Die Abwasser Uri hat 2018 einen Überschuss von 42'000 Franken erzielt. Budgetiert waren 30'000 Franken. Das Ergebnis beinhaltet zudem zusätzliche Abschreibungen in der Höhe von 1,3 Millionen Franken.

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Die rege Bautätigkeit in Uri wirkt sich seit Jahren auch positiv auf die Rechnung der Abwasser Uri aus. (Symbolbild: Urs Hanhart, Altdorf, 7. März 2019)

Die rege Bautätigkeit in Uri wirkt sich seit Jahren auch positiv auf die Rechnung der Abwasser Uri aus. (Symbolbild: Urs Hanhart, Altdorf, 7. März 2019)

(pd/bar) Abwasser Uri hat das Geschäftsjahr 2018 erneut mit einem Gewinn abgeschlossen. Der Überschuss beläuft sich auf 42'000 Franken und fällt damit um 12'000 Franken besser aus als budgetiert. «Wie bereits in den Vorjahren haben insbesondere die hohen Erträge bei den Anschlussgebühren zum positiven Ergebnis beigetragen», heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Diese haben mit 3,815 Millionen Franken einen neuen Höchststand erreicht und liegen rund 915'000 Franken über dem Budget. Neben den Anschlussgebühren haben auch Minderausgaben von 105'000 Franken bei Drittaufträgen und um 174'000 Franken tiefere ordentliche Abschreibungen zum äusserst erfreulichen Ergebnis beigetragen.

1,3 Millionen zusätzliche Abschreibungen

Das erfolgreiche Geschäftsjahr erlaubt es Abwasser Uri, erneut zusätzliche Abschreibungen vorzunehmen. Dabei wird das Generationenprojekt zur Ableitung der Abwässer aus dem Urner Oberland mit 1,3 Millionen Franken entlastet. Damit soll die langfristige Belastung des Projekts gesenkt werden. Dieses Projekt sieht Bruttoinvestitionen in der Höhe von 37,28 Millionen Franken vor.

Kampfwahlen um vakanten Sitz

Die Jahresrechnung wird an der Generalversammlung vom 21. Mai zur Genehmigung vorgelegt. Daneben ist im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen der Verwaltungsrat der Abwasser Uri für die Amtsperiode 2019 bis 2023 neu zu wählen. Mit dem Rücktritt von Ernst Zgraggen, Attinghausen, gilt es dabei eine Neuwahl zu tätigen. Für den vakanten Sitz von Ernst Zgraggen haben die Gemeinden Erich Arnold, Bürglen, Christian Schuler, Erstfeld, und Josef Zopp, Schattdorf, nominiert. Rolf Infanger, Silenen, stellt sich weiterhin als Präsident zur Verfügung. Ebenfalls zur Wiederwahl stellen sich die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Franzsepp Arnold, Flüelen, Thomas Kempf, Seedorf, Michael Meier, Altdorf, Ruedi Müller, Altdorf, und Stefan Simmen, Altdorf.