ABWASSERGEBÜHREN: Das Nein-Komitee will einen VR-Sitz erobern

Das Komitee «Nein zu überhöhten Abwasserge­bühren» ist enttäuscht, dass bisher kein Vertreter des Komitees im Verwaltungsrat der Abwasser Uri AG Einsitz habe.

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Heini Sommer, Verwaltungsratspräsident der Abwasser Uri. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

Heini Sommer, Verwaltungsratspräsident der Abwasser Uri. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

«Es wäre jetzt an der Zeit, dass uns die Urner Gemeinden im Verwaltungsrat der Abwasser Uri AG Verantwortung übernehmen lassen», heisst es in einer Medienmitteilung des überparteilichen Komitees «Nein zu überhöhten Abwassergebühren». Deshalb werde es an der Generalversammlung der Abwasser Uri AG vom 16. Juni eine Person als Mitglied in den Verwaltungsrat melden.

Am 28. September 2008 lehnte das Stimmvolk mit 70,1 Prozent die Tarifordnung der Abwasser Uri ab. Das Komitee versuchte danach, die Gemeinden zu überzeugen, dass der Verwaltungsrat vorübergehend um zwei Personen aus dem Kommitee aufgestockt werden sollte.

Das Kommitee habe man bis kurz vor der ausserordentlichen GV im April eine Mehrheit der Stimmen zusammengebracht. «Aus unbekannten Gründen änderten einige Gemeinden ihre Meinung und votierten gegen den Aufstockungsantrag», heisst es.

Angel Sanchez

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.