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Ad-hoc-Orchester bietet Hörgenuss

Am Samstagabend begeisterten die Teilnehmer am Urner kantonalen Blasorchesterlager 2018 unter der Leitung von Sandro Blank beim Abschlusskonzert im gut besetzten Theater Uri das fachkundige Publikum mit packenden Melodien.
Paul Gwerder
Die Marimba-Solistin Yvette Hutter überzeugte zusammen mit den Musikantinnen und Musikanten im «Marimba Concerto». (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 13. Oktober 2018)

Die Marimba-Solistin Yvette Hutter überzeugte zusammen mit den Musikantinnen und Musikanten im «Marimba Concerto». (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 13. Oktober 2018)

Rund 55 Spielerinnen und Spieler von Blasmusik- und Perkussionsinstrumenten, hauptsächlich aus dem Kanton Uri, weilten vom 8. bis 13. Oktober im Blasorchesterlager im glarnerischen Näfels. Als Höhepunkt dieser intensiven Woche präsentierten die Musikerinnen und Musiker am Samstagabend im Theater Uri vielseitige Melodien. Liebhaberinnen und Liebhaber von Blasmusik strömten in Scharen ans Abschlusskonzert der Extraklasse.

«Nach einer Woche intensiver Proben können Sie heute Abend selber hören, dass sich das Lager gelohnt hat, obwohl es für die Spielerinnen und die Spieler, wie auch für die Registerleiter und den Dirigenten Sandro Blank teilweise eine Knochenarbeit war», sagte OK-Präsident Walter Wüthrich einleitend. Als Ansagerin führte Lea Gisler, ihres Zeichens Präsidentin des Blasmusikverbands Uri, durch das Programm.

Eine Reihe von Leckerbissen

Die musikalische Begrüssung machte das Ad-hoc-Blasorchester mit dem festlichen Eröffnungswerk «A Joyful Fanfare» von Franco Cesarini. Danach glänzte die Walliser Marimbafon-Solistin Yvette Hutter zusammen mit den Musikerinnen und Musiker im «Marimba Concerto» des japanischen Regisseurs Satoshi Yagisawa. Für die fachkundigen Zuhörer im Saal war es faszinierend zu hören und zu sehen, wie perfekt das Zusammenspiel zwischen der Solistin, die als Perkussions-Registerleiterin im Lager tätig war, und dem Orchester klappte. Vor der Pause spielte das Korps dann noch das Stück «Sixth Suite For Band» von Alfred Reed.

Nach der Pause war der Titel «Everest» von Jacob de Haan an der Reihe. Dieses Stück wurde nicht nach dem höchsten Berg ernannt, sondern Everest ist auch der Name eines Restaurants im 40. Stock eines Wolkenkratzers in Chicago. Jacob de Haan liess sich dort von der ausgezeichneten Küche, dem wundervollen Ausblick auf die Skyline inspirieren, und widmete diesen gefälligen Marsch dem Restaurantchef.
Die Musik zu «The Lion King», dem bisher weltweit erfolgreichsten klassischen Zeichentrickfilm, der 1994 Premiere feierte, stammt von Elton John. «Der König der Löwen» hat sich als Dauerbrenner erwiesen. Allen, in deren Herzen der Film und die Musik stets aktuell geblieben sind, wurde im Theater Uri eine wunderschöne Blasorchesterbearbeitung mit den Highlights der Filmmusik geboten.

Auch James Bond machte seine Aufwartung

Es war bemerkenswert, wie viele Titel der Dirigent, unterstützt von den Registerleitern, mit den Musikern in der kurzen Zeit einstudiert hatte. So begeisterten sie zum Abschluss «Bond … James Bond», arrangiert von Stephen Bulla. Über fünf Jahrzehnte haben die Themen und Songs aus James-Bond-Filmen die Musikkultur geprägt und bereichert. Die überzeugende Bearbeitung bekannter Bond-Filmmelodien sprach das begeisterte Publikum besonders an.

Gar manchem dürfte es kalt über den Rücken gelaufen oder Gänsehautstimmung erzeugt haben, als das Orchester die bekannte Melodie des Filmes «Goldfinger» spielte. Nach den zahlreichen musikalischen Leckerbissen forderte das Publikum mit einem lang andauernden Applaus noch eine Zugabe. Diesen Wunsch schlug das Orchester nicht aus, und es spielte abschliessend den bekannten Ohrwurm «Sonare», einen leichten und fröhlichen Marsch.
Der Vorsteher des Amts für Kultur und Sport Ralph Aschwanden, selber aktiver Blasmusiker, zeigte sich bereits in der Pause begeistert: «Mir gefällt das Konzert sehr gut und ich bin erfreut, zu sehen, wie die jungen Musikanten von den erfahrenen Musikern in der letzten Woche viel lernen konnten», meinte er. «Deshalb unterstützt der Kanton zusammen mit zahlreichen andern Sponsoren diese Lagerwoche auch sehr gerne immer wieder mit einem finanziellen Beitrag.»

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