ÄLPLER-CHILBI: Älpler lassen Muskeln spielen

An der Älpler-Chilbi wurden Holzzäune eingeschlagen. Ein junger Bürgler zeigte dabei allen den Meister.

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Die Äntlibuecher Heimat Trychler sorgten für lautstarken Auftritt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ).

Die Äntlibuecher Heimat Trychler sorgten für lautstarken Auftritt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ).

Im Festzelt haben gerade die Äntlibuecher Heimat-Trychler ihren grossen Auftritt. Doch auch der tosende Lärm der vielen, rhythmisch geschwungenen Kuhglocken hält die jungen Männer und Frauen an diesem Freitagabend in Erstfeld nicht davon ab, draussen in der Kälte zu beweisen, wie kräftig sie sind. Sie alle wetteifern darum, wer einen Zaunpfahl möglichst schnell in den Boden rammen kann.

Hammer im Dauereinsatz
Der grosse Holzhammer kommt nicht zur Ruhe und wird ständig weiter gereicht. Bei der ersten Schweizer Meisterschaft in dieser Disziplin wollen viele Besucher der Älpler-Chilbi mitmachen. 54 Männer und 15 Frauen sind verbissen im Einsatz. Doch so schnell und brachial wie Sepp Wyrsch schlägt keiner. Nur gerade 18,18 Sekunden braucht er. Als Preis darf der 24-jährige Bürgler ein Kalb mit nach Hause nehmen. Doch Sepp Wyrsch weiss nicht nur, wie man mit dem Holzhammer umgeht. Er mag es auch gerne urchig und macht selber aktiv Musik. Beim «Echo vom Eierschwand» zupft er die Bassgeige.

Markus Zwyssig