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Aktuelle Schulprobleme diskutiert

Die Bildungsdirektion hat die jährliche Schulpräsidienkonferenz durchgeführt. Hauptthemen waren eine Schulhaussanierung und Schulrechtsfragen.
Peter Hofmann, Primarlehrer, Jurist und Geschäftsführer der Fachstelle Schulrecht GmbH, bei seinem Referat. (Bild: PD)

Peter Hofmann, Primarlehrer, Jurist und Geschäftsführer der Fachstelle Schulrecht GmbH, bei seinem Referat. (Bild: PD)

«One life, one soul»: Mit einer Interpretation dieses Songs von «Gotthard» besangen Schüler der Schule Schattdorf den Zusammenhalt in ihrer Schule. Dies war der Auftakt zur diesjährigen Schulpräsidienkonferenz. Diese fand auf Einladung der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri (BKD) am vergangenen Mittwoch in der Aula des kürzlich rundum erneuerten Schulhauses Gräwimatt in Schattdorf statt.

Welche Herausforderungen die Erneuerung dieses Schulhauses an Planung, Ausführung und Einrichtung stellte und welche Lösungen sich finden liessen, darüber referierte Schulleiter Ernst Bär im ersten Teil der Konferenz.

Herausforderungen für Kanton und Gemeinden

Bildungs- und Kulturdirektor Beat Jörg begrüsste rund 50 Teilnehmer. Der Bau oder die Erneuerung eines Schulhauses sei nicht nur eine anspruchsvolle und meist sehr teure Aufgabe für jede Gemeinde, sondern auch ein strahlendes Symbol, sagte er. «So ist die neue Gräwimatt auf dreierlei Art ein Sinnbild: erstens für die Vitalität der Gemeinde Schattdorf, zweitens für das hohe Mass an Verantwortung, das die Gemeinde für ihre Kinder und damit für die Zukunft wahrnimmt, und drittens für den wirtschaftlichen Erfolg von Schattdorf.» Die neue Gräwimatt und die anderen Schulhausprojekte, die viele Urner Gemeinden in den vergangenen Jahren gestemmt oder in Angriff genommen haben, würden eindrücklich zeigen, dass die Gemeinden ihre Aufgabe als Träger der Volksschule wahrnehmen.

«Natürlich erfüllen unsere Gemeinden diese Aufgabe nicht nur als Bauherren von Schulanlagen, sondern ebenso als Träger des Schulbetriebs und des Unterrichts.» Einen exzellenten Unterricht heute und in Zukunft sicherzustellen sei die grosse Herausforderung von Kanton und Gemeinden. Diese zu meistern werde mit jedem Tag anspruchsvoller, meinte Beat Jörg. Einer der vielen Gründe dafür sei die zunehmende Verrechtlichung aller Lebensbereiche, also auch der Schule. Den aktuellen Brennpunkten in Schulrechtsfragen widmete sich die Konferenz denn auch in ihrem zweiten Teil.

Workshops zu Fallbeispielen

Den Einstieg ins Schulrecht machte Peter Hofmann, Primarlehrer, Jurist und Geschäftsführer der Fachstelle Schulrecht GmbH, mit einem Referat zu aktuellen Brennpunkten in Schulrechtsfragen. Im nachfolgenden Referat erläuterte Alexandre von Rohr, Leiter des Rechtsdienstes des Kantons Uri, worauf beim Erstellen einer Verfügung besonders zu achten ist. Anschliessend wurden in sechs Workshops anhand von Fallbeispielen mögliche Vorgehensweisen diskutiert. Die behandelten Themen waren: Verhaltensauffälligkeit, Schuleintritt, Übertrittsverfahren, Nichterfüllung der Schulpflicht, Auflösung des Arbeitsvertrags eines krankgeschriebenen Lehrers sowie finanzielle Beteiligung der Eltern an der Volksschule.

Informationen erhielten die Konferenzteilnehmer auch zum gesundheitsfördernden Netzwerk «Gesunde Schulen Uri» und zum Projekt der Revision des Reglements über die Schulleitung. Im Kern geht es bei dieser Revision darum, die zulässigen Bandbreiten für die Arbeitspensen der Schulleiter in Uri neu zu definieren. Gemäss aktueller Planung wird der Erziehungsrat die betreffende Vernehmlassung im Herbst dieses Jahres starten. (red)

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