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ALARM: Lichter halten Polizei im Kanton Uri auf Trab

Die Kantonspolizei Uri hat in den vergangenen Wochen vermehrt Meldungen über Blinksignale aus den Bergen erhalten. Sie bittet nun Älpler und Hirten um Mithilfe.
Das Endprodukt der spektakulären Nacht kann sich sehen lassen: die Milchstrasse über dem Balmer Grätli, mittendrin Tobias Ryser mit seiner Lampe, die zum Rega-Einsatz führte. (Bild: Tobias Ryser (25. Juni 2017))

Das Endprodukt der spektakulären Nacht kann sich sehen lassen: die Milchstrasse über dem Balmer Grätli, mittendrin Tobias Ryser mit seiner Lampe, die zum Rega-Einsatz führte. (Bild: Tobias Ryser (25. Juni 2017))

Im Herdenschutz werden seit einiger Zeit – hauptsächlich für Schafhalter – LED-Signallampen eingesetzt, die bei Dunkelheit in unregelmässigen Abständen in gelb-bläulicher Farbe blinken. Diese Geräte werden eingesetzt, wenn kein Älpler oder Hirte ständig anwesend ist. Die willkürlich blinkenden Signallichter sollen auf Raubtiere abschreckend wirken. Je nach Grösse der Herde werden vor allem bei den Liegeplätzen eine oder mehrere Signallampen in Betrieb genommen.

Die Kantonspolizei Uri hat in den vergangenen Wochen verschiedentlich Meldungen aus der Bevölkerung über Blinksignale aus dem Berggebiet erhalten, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die Unterscheidung zwischen Signalen von Personen in Bergnot und Lichtimpulsen von Signallampen zum Herdenschutz sei nicht immer auf Anhieb möglich.

Vor diesem Hintergrund weist die Polizei darauf hin, dass Älpler und Hirten mit Signallampen zum Herdenschutz oder dergleichen und Personen, die sich nachts in den Bergen aufhalten und mittels Licht für Aufsehen sorgen könnten, dies vorgängig der Kantonspolizei Uri unter der Telefonnnummer 041 874 53 53 mitteilen sollten. Damit wird es für die Polizei möglich sein, Meldeerstatter zu informieren und zu beruhigen und unnötige Einsätze von Blaulicht- und anderen Rettungsorganisationen zu vermeiden. Im Zweifelsfall gilt aber nach wie vor: Besser einmal zu viel als einmal zu wenig verdächtige Wahrnehmungen der Polizei melden.

red

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