ALPENTÖNE: Eine musikalische Wanderung durch die Berge

Witzig, skurill und geistreich: Das Festival in Altdorf überrascht auch in diesem Jahr wieder mit jazziger, rockiger und traditioneller Musik. Das Publikum kam in Scharen und entdeckte die Lust am Experimentellen.

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Die Bolschewistische Kurkapelle bei ihrem Auftritt auf dem Lehnplatz in Altdorf. (Bild pd)

Die Bolschewistische Kurkapelle bei ihrem Auftritt auf dem Lehnplatz in Altdorf. (Bild pd)

Seit das Alpentöne-Festival 1999 zum ersten Mal durchgeführt wurde, hat es sich ganz der Musik aus dem Alpenraum verschrieben. Zu sehen und zu hören sind seit Freitagabend Musikprojekte aus Slowenien, Österreich, Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Da kommt es vor, dass sich Alphornbläser und Hip-Hopper begegnen, denn musikalische Grenzen sind dem Festival keine gesetzt, nur Räumliche, nämlich die Alpen.

Über 20 Musikformationen
Im Hauptprogramm treten noch bis am Sonntagabend über 20 Musikformationen auf den drei Bühnen theater[uri], Schlüsselsaal und Lehnplatz auf. «In die Breite, ohne Tiefgang zu verlieren», so umschreibt Projektleiter Hansjörg Felber das diesjährige Musikprogramm. Elf Projekte sind eigens für Altdorf ins Leben gerufen worden, in total acht Konzerten werden Uraufführungen zu hören sein.

Klang-Spaziergang im Reussdelta
Nebst zahlreichen «einheimischen» Formationen und «jungen Tönen» findet am Sonntag ein seltenes Highlights statt: Internationale und einheimische Musikformationen geben im Reuss-Delta ein Stelldichein. Die Besucher wandern auf einem «Klang-Spaziergang». Passend zum Festival gibt es auch eine Ausstellung: Das Haus für Kunst Uri zeigt Bilder von August Baberger und Fotografien von Heini Stucki und Christof Hirtler.

rem