Alphorn- und Posaunenklänge begeistern in Altdorf

Das Posaunenquintett Tromburi gab am vergangenen Sonntagmorgen vor zahlreichen Gästen im «Garten der Musik» ein abwechslungsreiches Konzert.

Paul Gwerder
Drucken
Teilen
Im «Garten der Musik» in Altdorf nimmt das Posaunenquintett Tromburi bei ihrem Sommerkonzert die Gäste mit auf eine musikalische Weltreise. (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 30. Juni 2019)

Im «Garten der Musik» in Altdorf nimmt das Posaunenquintett Tromburi bei ihrem Sommerkonzert die Gäste mit auf eine musikalische Weltreise. (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 30. Juni 2019)

Die Sommer-Matinee von «Tromburi» im «Garten der Musik» in Altdorf machte ihrem Namen alle Ehre, denn es war ein sonniger und heisser Tag. Dank den grossen Bäumen fanden die vielen Besucher am vergangenen Sonntag, 30. Juni, jedoch viele schattige Plätze und kamen musikalisch voll auf ihre Kosten. Es wurde ein eindrückliches Konzert geboten von den fünf Posaunisten Philipp Gisler, Daniel Gutjahr, Christoph Schmid, Patrik Stadler und Urs Zenoni. An diesem Tag nahmen die Posaunenspieler als Einstimmung auf den Sommer die zahlreichen Gäste mit auf eine musikalische Weltreise.

Alphorn-Auftakt überrascht die Besucher

Als Erstes griffen die vier Musiker nicht, wie gewöhnlich, zu den Posaunen, sondern zum Alphorn. Mit der Uraufführung «Munggätanz», aus der Feder von Patrik Stadler, eröffneten sie das Konzert und versetzten das fachkundige Publikum spielerisch in die majestätische Alpenwelt. Danach spielten sie mit den Posaunen Musik aus Bayern in einem schnellen Tempo und mit ständigen Rhythmuswechseln. Der Klang der fünf Posaunen wirkte auf die Leute und ertönte majestätisch.

Mit der Uraufführung «Munggätanz» ist das Konzert eröffnet worden: von links; Daniel Gutjahr, Urs Zenoni, Christoph Schmid und Patrik Stadler. (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 30. Juni 2019)

Mit der Uraufführung «Munggätanz» ist das Konzert eröffnet worden: von links; Daniel Gutjahr, Urs Zenoni, Christoph Schmid und Patrik Stadler. (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 30. Juni 2019)

Der Walzer «An der schönen blauen Donau», den Johann Strauss vor über 150 Jahren komponiert hatte, war ein richtiger Ohrwurm, der den Gästen besonders gut gefallen hatte. Als Gegenstück gab es danach einen ungarischen Tango zu hören. Nach dem russischen Seemannstanz wechselte die Musikstilrichtung, denn mit «Samba De Mogan» gab es für die Zuhörer Musik aus Lateinamerika zu hören. Nach einem Blues aus Saint-Louis ging die musikalische Reise weiter über New York nach Chicago. Am Schluss des unterhaltsamen Konzerts spielten sie «Penny Lane», ein Lied von den Beatles, welches vor rund 50 Jahren Paul McCartney und John Lennon komponiert hatten. «Für mich waren die schönen und leicht beschwingten Stücke von den Musikern des Posaunenquintetts eine tolle Erholung», sagte Ständerat Josef Dittli. Am Schluss gab es einen lang anhaltenden Applaus, welcher bewies, dass die Gäste vom Konzert voll begeistert waren.