Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Alt Richter Heinz Gisler will Urner Staatsanwältin anzeigen

Nach dem Vorwurf, ein Gefälligkeitsurteil gesprochen zu haben, verlangte alt Landgerichtsvizepräsident Heinz Gisler eine öffentliche Entschuldigung – erfolglos. Nun macht er seine Drohung wahr und wird eine Strafanzeige einreichen.
Lucien Rahm

Staatsanwältin Nora Greter warf ihm während einer Berufungsverhandlung vor, im ersten Prozess zum Tierquälereivorwurf an einen Urner Schweinezüchter ein Gefälligkeitsurteil gesprochen zu haben. Daraufhin verlangte der betroffene alt Landgerichtvizepräsident Heinz Gisler eine öffentliche Entschuldigung. Greter sah dazu jedoch keinen Anlass.

Vergangene Woche hat sich Gisler nun mit der Staatsanwaltschaft zu einem Gespräch getroffen. Dieses verlief aber offenbar erfolglos. «Die Angelegenheit konnte nicht gelöst werden», teilt Gisler auf Anfrage mit. «Die Bereitschaft zu einer Entschuldigung war nicht einmal im Ansatz erkennbar», so Gisler.

Aufsichtsbeschwerde gegen Oberstaatsanwalt

Daher beabsichtigt der langjährige Landrichter nun, in den kommenden Tagen eine Strafanzeige gegen Staatsanwältin Nora Greter einzureichen. Gisler sieht wegen ihres Vorwurfs seine berufliche Ehre verletzt. Gleichzeitig werde er eine Aufsichtsbeschwerde gegen Greter und den Oberstaatsanwalt einreichen. Die Staatsanwaltschaft möchte sich zum Fall und dem Inhalt des Gesprächs nicht äussern.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.