ALTDORF: «Allmeini»: Hier wuchert der Wildwuchs

In den Altdorfer «Allmeini»-Gärten halten sich einige Mieter nicht an die Vorschriften. Trotzdem will die Bürgergemeinde Kündigungen vermeiden.

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In den «Allmeini»-Gärten fällt viel Abfall an. Nicht immer wird dieser fachgerecht entsorgt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

In den «Allmeini»-Gärten fällt viel Abfall an. Nicht immer wird dieser fachgerecht entsorgt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Den langjährigen Mietern der Altdorfer «Allmeini»-Gärten bei der Seedorferstrasse stinkts. Und das aus mehreren Gründen.

  • Problem Abfall: Nach der Grünabfuhr bleiben ganze Haufen Äste und Sträucher liegen. Vieles ist nicht zusammengebunden; anderes wurde in Plastiksäcke verpackt.  
  • Problem Häuschengrösse: Erlaubt sind Gerätehäuschen von 2 auf 2 Meter. Doch was tatsächlich in den Gärten steht, ist oft weit grösser und dient den Besitzern wohl als Wochenendhäuschen.  
  • Problem Ruhestörungen: Am Wochenende halten sich viele der langjährigen Gartenbewirtschafter von der «Allmeini» fern. «Da überbordet es mit lauter Musik und Grillfesten», sagt eine langjährige Gartenbewirtschafterin.

«Nicht gleich mit drakonischen Massnahmen dreinfahren»
Der Bürgergemeinde Altdorf sind die Probleme bekannt, und sie will auch etwas dagegen unternehmen. Mit einigen der neuen Mieter – vor allem ausländischer Herkunft – gebe es Probleme: «Sie halten sich in den Gärten auf, nicht weil sie Gemüse pflanzen wollen, sondern vielmehr, um sich im Grünen zu erholen», sagt Marty. Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn da nicht die Probleme mit dem Lärm wären.

Für ihn aber klar: «Wir wollen nicht gleich mit drakonischen Massnahmen dreinfahren.» Vielmehr appelliere man an die Vernunft. Bei unbelehrbaren Mietern kann die Bürgergemeinde jedoch eine Kündigung aussprechen.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.