ALTDORF: Altdorf stärkt Regierung den Rücken

Die Gemeinde begrüsst die neue West-Ost-Verbindung. Sie will ihren eigenen Beitrag leisten. Etwa mit einer Begegnungszone für Fussgänger.

Red
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Mit der neuen West-Ost-Verbindung soll insbesondere das Altdorfer Zentrum vom Verkehr entlastet werden. (Bild Urs Hanhart)

Mit der neuen West-Ost-Verbindung soll insbesondere das Altdorfer Zentrum vom Verkehr entlastet werden. (Bild Urs Hanhart)

Die Planung der neuen West-Ost-Verbindung (WOV) ist mit der Linienwahl durch den Kanton Uri einen wichtigen Schritt vorangekommen (siehe Neue Urner Zeitung vom Samstag). Die Gemeinde Altdorf begrüsst in einer Medienmitteilung diesen Projektfortschritt. Sie will sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterhin dafür einsetzen, der West-Ost-Verbindung und den flankierenden Massnahmen (FlaMa) zum Erfolg zu verhelfen. «Der Durchgangsverkehr belastet das Zentrum von Altdorf einerseits mit massiven Immissionen an Luftschadstoffen und an Lärm», schreibt die Gemeinde. Andererseits führe das hohe Verkehrsaufkommen zu einer Vielzahl von Nutzungskonflikten. «Damit das heute stark belastete Zentrum wieder an Attraktivität gewinnt und sich positiv entwickeln kann, muss der Durchgangsverkehr auf ein Minimum begrenzt werden.»

Die Gespräche zur Ausgestaltung der flankierenden Massnahmen in Altdorf sind unter Federführung der Urner Baudirektion angelaufen. Zur Diskussion steht eine Kombination aus Begegnungszone und Fussgängerbereich in der Schmiedgasse. «Die Zufahrt zu allen wichtigen Stationen, Geschäften und Parkplätzen in Altdorf wäre nach wie vor gewährleistet», verspricht die Gemeinde.