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ALTDORF: Aschwanden wird für Lebenswerk geehrt

Der 75-jährige Altdorfer Felix Aschwanden ist der neunte Träger des von der Dätwyler-Stiftung vergebenen Dätwyler Preises. Gestern fand die Preisübergabe statt.
Bruno Arnold
Der Träger des Dätwyler-Preises 2014, Felix Aschwanden, bei seiner Dankesrede. (Bild: Urs Hanhart)

Der Träger des Dätwyler-Preises 2014, Felix Aschwanden, bei seiner Dankesrede. (Bild: Urs Hanhart)

Nach einer Pause von drei Jahren hat die Dätwyler Stiftung in diesem Jahr wieder einen Dätwyler-Preis ausgerichtet. Die mit 20 000 Franken dotierte Auszeichnung ging an Felix Aschwanden, Autor des Urner Mundartwörterbuchs. Der Stiftungsrat ehrt damit eine Persönlichkeit, deren Leistung für die sprachliche und kulturelle Identität des Kantons Uri und dessen Bevölkerung «von kaum zu überschätzender Bedeutung ist». Mehr als dreissig Jahre nach der Veröffentlichung der ersten Ausgabe des Urner Mundartwörterbuchs hatte der Altdorfer Felix Aschwanden Ende 2013 ein völlig überarbeitetes neues Werk präsentiert.

Weit in die Zukunft überleben

Josef Arnold-Luzzani, Schattdorf, würdigte in seiner Laudatio Aschwandens Verdienste. «Was er mit höchstem Sachverstand, mit immenser Belesenheit, hellwacher Aufmerksamkeit und geduldigster Ausdauer, filigraner Exaktheit während Jahrzehnten zusammengetragen hat, verrottet nicht einfach auf dem Friedhof des Vergessens. Im neuen Urner Wörterbuch ist es uns überliefert und wird weit in die Zukunft hinein überleben.»

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