ALTDORF: Aussschreitung endet vor Gericht

Ein Zwischenfall rivalisierender Fangruppen bei der Gotthard-Raststätte hat ein Nachspiel. Am Dienstag stand ein ­Aargauer in Uri vor Gericht.

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Blick auf die Gotthard-Raststätte bei Schattdorf. (Bild: Archiv PD)

Blick auf die Gotthard-Raststätte bei Schattdorf. (Bild: Archiv PD)

Ein 36-jähriger Fussballfan aus dem Aargau wird nach Ausschreitungen zweier rivalisierender Gruppen bei der Gotthard-Raststätte des Landfriedensbruchs beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft fordert eine bedingte Geldstrafe und eine Busse. Die Verteidigung will einen Freispruch.

Bereits vorbestraft

Der Angeklagte ist kein unbeschriebenes Blatt. So hat die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau gegen ihn eine bedingte Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 130 Franken und eine Busse von 2400 Franken ausgesprochen. Er war dabei erwischt worden, wie er im Stadion Brügglifeld in Suhr einen Leuchtkörper abgebrannt hat.

Die Ausschreitungen geschahen am 23. Februar 2013: Wegen einer Leuchtpetarde musste die A 2 gesperrt werden. Drei Polizeipatrouillen konnten an jenem Samstag gegen 22 Uhr gerade noch verhindern, dass die Fans der Fussballklubs Bellinzona und Aarau bei der Gotthard-Raststätte aufeinander losgingen.

Markus Zwyssig