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ALTDORF: Auszeichnung «Ritter der Nacht» geht an den Kanton Uri

Der Kanton Uri wird für seinen Einsatz gegen die Lichtverschmutzung ausgezeichnet. Im Tourismusort Andermatt erliess der Kanton Auflagen für die Aussenbeleuchtungen. Dafür zeichnet ihn die Umweltorganisation «Dark-Sky» mit dem «Ritter der Nacht» aus.
Der «Ritter der Nacht» geht nach Uri, weil bei den aufwendigen Bewilligungsverfahren für die touristischen Bauten in Andermatt (Bild) im sensiblen Alpenraum die Lichtemissions-Thematik ernst genommen hat. (Bild: Keystone)

Der «Ritter der Nacht» geht nach Uri, weil bei den aufwendigen Bewilligungsverfahren für die touristischen Bauten in Andermatt (Bild) im sensiblen Alpenraum die Lichtemissions-Thematik ernst genommen hat. (Bild: Keystone)

An einer Feier zum 20-jährigen Jubiläum überreichte die Umweltorganisation Dark-Skyam am Freitagabend den Preis «Ritter der Nacht» an das Amt für Umweltschutz des Kantons Uri. Das Amt, an der Feier vertreten durch dessen Vorsteher Alexander Imhof, erliess in der Gemeinde Andermatt für die zahlreichen neuen touristischen Bauten Auflagen zur Aussenbeleuchtung.

Unter anderem sollte das Projekt von Samih Sawiris in Andermatt soll nicht zu stark strahlen: Der Kanton Uri entwickelte deshalb zusammen mit Hochschulen und Spezialisten ein neuartiges, optisches Messverfahren. Mit diesem können Lichtemissionen aufgezeichnet werden. Wird der Grenzwert überschritten, kann das Urner Umweltamt einschreiten.

Die Organisation «Dark-Sky», die sich gegen überflüssige Beleuchtungen einsetzt, würdigt dieses Vorgehen als beispielhaft und zeichnet es mit dem «Ritter der Nacht» für besondere Verdienste gegen Lichtverschmutzung aus.

Das Lichtmonitoring für die Gemeinde Andermatt zeige methodisch den Weg für zukünftige Projekte, schreibt «Dark-Sky» in einer Mitteilung vom Freitag. Es sei nachahmenswert für alle Bau- und Umweltbehörden.

In der Schweiz haben die Lichtemissionen seit den 1990er-Jahren um rund 70 Prozent zugenommen. Nach den Angaben des Bundesamts für Umwelt (BAFU) ist nicht einmal mehr ein Fünftel der Schweiz in der Nacht wirklich dunkel. Lichtverschmutzung hat negative Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen.

sda/rem

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