ALTDORF: Berufsschule: Kanton plant grosse Investitionen

Die Regierung will das Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (BWZ Uri) sanieren und nimmt das Angebot unter die Lupe. Noch ist für sie aber nicht klar, ob es zusätzliche Räumlichkeiten braucht.

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Die Kantonale Berufsschule Uri in Altdorf. (Bild: Archiv / Neue UZ)

Die Kantonale Berufsschule Uri in Altdorf. (Bild: Archiv / Neue UZ)

Für die Regierung ist klar, dass die Räumlichkeiten an der Berufs- und Weiterbildungsschule Uri (BWZ Uri) an der Attinghauserstrasse in Altdorf saniert und den geänderten Bedürfnissen angepasst werden müssen. Sie wehrt sich aber gegen Vorwürfe, die Renovationsarbeiten am BWZ Uri seien aufgeschoben worden. Das hält die Regierung in ihrer Antwort auf eine Motion von Simon Stadler (CVP, Altdorf) fest. Sie lehnt es ab, die Investitionen wie von Stadler gefordert so zu steuern, dass sie in jedem Fall noch vor der geplanten Grossinvestition am Kantonsspital Uri realisiert werden können. Der Regierungsrat empfiehlt dem Landrat, Stadlers Motion als teilweise erheblich zu erklären.

Investitionen von 10 Mio. geplant

Auf den 1. August 2009 wurden die Kantonale Berufsfachschule, die Kaufmännische Berufsschule und die Kantonale Bauernschule zum BWZ Uri zusammengeführt. Dies hatte an der Attinghauserstrasse bauliche Investitionen zur Folge. Trotzdem ist die Raumsituation nach wie vor schwierig. Grund: Die Anzahl Klassen und der Umfang des Unterrichts sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Mit einem allfälligen Ausbau des BWZ Uri müssen nach über 30 Jahren Gebrauch aufgeschobene Unterhaltsarbeiten und vor allem eine wärmetechnische Sanierung sowie die Überprüfung der Wärmeerzeugung an die Hand genommen werden. Gemäss Entwurf zum Finanzplan sind 2015 300'000 Franken für Projektierungsarbeiten und 2016 2,5 Mio., 2017 5 Mio. und 2018 2,5 Mio. Franken für den Ausbau eingestellt.

Markus Zwyssig

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