Altdorf budgetiert fürs kommende Jahr erfreuliche Zahlen

Das Budget 2019 der Gemeinde Altdorf sieht einen Gewinn von 943'000 Franken vor. Die Nettoinvestitionen betragen fast 5 Millionen Franken. 

Markus Zwyssig
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Der Bau der neuen Tiefgarage Gemeindehausplatz stellt im kommenden Jahr für die Gemeinde Altdorf den grössten Budgetposten dar. Bild: Markus Zwyssig, Altdorf, 19. Oktober 2018)

Der Bau der neuen Tiefgarage Gemeindehausplatz stellt im kommenden Jahr für die Gemeinde Altdorf den grössten Budgetposten dar. Bild: Markus Zwyssig, Altdorf, 19. Oktober 2018)  

Gemeindeverwalter Pascal Ziegler und Markus Christen, Leiter der Finanzabteilung, konnten am Freitag den Medien erfreuliche Zahlen vorlegen. Bei einem Gesamtaufwand von 36,509 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 37, 452 Millionen Franken wird im Budget 2019 mit einem Ertragsüberschuss von 943'000 Franken gerechnet.

«Wir haben positiv optimistisch budgetiert», sagte Christen. So rechnet die Gemeinde Altdorf aufgrund des aktuellen Kenntnisstands bei den Steuereinnahmen der juristischen Personen gegenüber dem Vorjahresbudget mit höheren Einnahmen von 680'000 Franken. «Diese Annahme basiert auf Informationen und Erwartungen einzelner weniger Firmen», wie Christen betonte. Bei den natürlichen Personen würden sich die Steuereinnahmen in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs bewegen.

Weniger Kosten bei Langzeitpflege

Auf der Ausgabenseite fallen die Kosten für die Finanzierung der Restkosten in der Langzeitpflege gegenüber dem Budget 2018 voraussichtlich um netto rund 300'000 Franken tiefer aus. Budgetiert wurde aufgrund der aktuellen Belegungen in den Alters- und Pflegeheimen und den entsprechenden Einstufungen des Pflegebedarfs. Ferner werden die tieferen Steuereinnahmen in der Rechnung 2017 zu einer Entlastung bei den Zahlungen in den innerkantonalen Finanzausgleich führen. Das Budget 2019 rechnet hier mit einem Minderaufwand von rund 80'000 Franken.

Tiefgarage, Schule und Tellspielhaus gehen ins Geld

Die Investitionsrechnung weist Nettoausgaben von 4,97 Millionen Franken auf. Neben  dem Bau der Tiefgarage unter dem Gemeindehausplatz mit 2,75 Millionen Franken fallen vor allem die Ausgaben für die Erweiterung des Schulhauses Hagen in der Höhe von 1 Million Franken sowie für die geplanten Sanierungsarbeiten im Tellspielhaus 345'000 Franken als wichtigste Positionen an.

Die überdurchschnittlich hohen Investitionen führen zu einem moderaten Anstieg der Nettoschuld. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 54,9 Prozent. Aufgrund der nach wie vor ausserordentlich günstigen Situation am Kapitalmarkt wird die Zinsbelastung nur geringfügig anteigen. Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss für das Jahr 2019 unverändert auf 95 Prozent und den Kapitalsteuersatz der juristischen Personen auf 0,01 Promille festzusetzen.