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ALTDORF: «Bunasera» begeistert Publikum

Fünfzehn namhafte Musikschaffende führten in der Pfarrkirche St. Martin die Alpenserenade «Bunasera» auf. Die Zuhörer erlebten ein klanglich wie stilistisch vielfältiges Konzert.
In der Pfarrkirche St. Martin in Altdorf wurde den Zuhörern am Samstag ein ebenso berührendes wie mitreissendes Musikprogramm geboten. (Bild: F. X. Brun (Altdorf, 16. Dezember 2017))

In der Pfarrkirche St. Martin in Altdorf wurde den Zuhörern am Samstag ein ebenso berührendes wie mitreissendes Musikprogramm geboten. (Bild: F. X. Brun (Altdorf, 16. Dezember 2017))

Fünfzehn namhafte Musikschaffende aus der ganzen Schweiz trafen sich am vergangenen Samstag, 16. Dezember, in der Pfarrkirche St. Martin für die exklusive Aufführung der Alpenserenade «Bunasera». Die Zuhörer erlebten ein ebenso berührendes wie mitreissendes Musikprogramm. In fünf Konzertblöcken mit ständig wechselnden Besetzungen wurde ein stilistisch und klanglich weit ausgreifendes Musikspektrum von mittelalterlicher Hirtenmusik auf Schalmei und Sackpfeife bis hin zu konzertanten Auszügen aus dem Musiktheater Wysel (2014) ausgelotet.

Virtuose Handorgel-Stücke (Marcel Oetiker und Fränggi Gehrig), jazzige Saxofonsoli (Adrian Pflugshaupt), säuselnd-donnernde Orgel-Intermezzi (Wolfgang Sieber), archaisch-neutöniger Jodelgesang (Noldi Alder) oder festliche Renaissance-Tänze des Brass-Quartetts um Basil Hubatka – die fünfzehn hervorragenden Musiker verzückten das Publikum mit einem 90-minütigen Musikpanorama der Spitzenklasse.

Auch Einheimische mischen mit

Obwohl das Rurban Music Ensemble – unter Beizug einheimischer Gäste (Peter Gisler, Christoph Gautschi, Heinz Arnold) – erstmals in dieser Besetzung auftrat, erwies es sich unter der Leitung von Christoph Baumann durchwegs als sinnfällig harmonierender und lustvoll agierender Klangkörper.

Nach lange anhaltendem Schlussapplaus wurde die tief beeindruckte Zuhörerschaft mit dem gemeinsamen Vortrag der Tessiner Weihnachtsweise «Tu scendi dalle stelle» in die Winternacht entlassen. Der Erlös des begeisternden Benefizkonzerts, das eine gefühlvolle und spezielle Einstimmung auf Weihnachten bot, kommt der Fragile Suisse zugute, der Stiftung für Menschen mit Hirnverletzung und deren Angehörigen. (red)

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