ALTDORF: CVP-Prominenz gastiert in Uri

Bundesrätin Doris Leuthard wird am kommenden Samstag in Altdorf erwartet. Grund dafür ist die Delegiertenversammlung der CVP Schweiz.

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Doris Leuthard (Archiv)

Doris Leuthard (Archiv)

Die Versammlung findet im «Uristier-Saal» in Altdorf statt. Auf dem Programm stehen Referate von CVP-Präsident Christophe Darbellay, Bundesrätin Doris Leuthard, Fraktionschef Urs Schwaller, Politologe Claude Longchamp und Generalsekretär Reto Nause. Die DV wird um 10.45 Uhr vom Präsidenten der CVP Uri, Franz-Xaver Brücker, eröffnet. Im Rahmen der DV werden auch die Parteiparolen zu den beiden Abstimmungsvorlagen vom 24. Februar bekannt gegeben.

«Altdorfer Erklärung»
In der «Altdorfer Erklärung» werden die inhaltlichen Stossrichtungen und die noch markantere Positionierung der Partei für starke Familien, gesicherte Arbeitsplätze und Sozialwerke sowie eine wirksame Klimapolitik vertieft. Vorgestellt wird die «Altdorfer Erklärung» von Fraktionschef Urs Schwaller. «Unser Weg für eine starke Schweiz ist wirtschaftsliberal und sozial, nachhaltig und wertorientiert», fasst Urs Schwaller den Inhalt in Kürze zusammen.

Strategische Ziele
Mit dem «Plan Scipio» werden die Delegierten die strategischen Ziele der Partei verabschieden. Er sieht vor, die parteiinterne Organisation zu stärken. Die verschiedenen Kantonalparteien dürfen auf zusätzliche Unterstützung der Bundespartei zählen. Zur Koordination der inhaltlichen Arbeit in den Kantonen werden entsprechende Ressourcen zur Verfügung gestellt.

Bereits im 2008 beginnen die Aufbauarbeiten für die nationale Wahlkampagne 2011. Unter Einbezug der Kantonalparteien soll das «Team Aufbruch 2011» diese Kampagne leiten. Parteipräsident Christophe Darbellay verspricht: «Wir setzen unseren Weg zur kreativen, Themen setzenden Kraft in der politischen Mitte konsequent weiter.»


Leuthard und Longchamp
Bundesrätin Doris Leuthard wird zu den wirtschaftspolitischen Schwerpunkten des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements referieren.

Schliesslich wird der Politologe Claude Longchamp die eidgenössischen Wahlen vom vergangenen Oktober analysieren.

Luzia Schuler-Arnold