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ALTDORF: Dätwyler-Areal öffnet seine Türen

Nach der Sanierung für 15 Millionen Franken erstrahlt das Dätwyler-Areal in neuem Glanz. Nun lädt die Dätwyler-Stiftung alle Interessierten am 16. September zum Tag der offenen Tür ein.
Auf dem Dätwyler-Areal hat sich mit der Sanierung einiges getan. (Bild: PD)

Auf dem Dätwyler-Areal hat sich mit der Sanierung einiges getan. (Bild: PD)

Helle Büros, zeitgemässe Elek­tro-, Sanitär- und Belüftungs­installationen, energieeffiziente Heiz- und Kühlsysteme sowie viel Raum für neue Ideen und innovative Konzepte: Dank der umfassenden Renovation des ehemaligen Dätwyler-Verwaltungsgebäudes hat sich die Immobilie aus den 1960er-Jahren zu einem attraktiven und modernen Arbeitsort gewandelt.

Am Samstag, 16. September, öffnet die Dätwyler-Stiftung von 10 bis 16 Uhr die neuen Räumlichkeiten auf dem Dätwyler-­Areal für die Öffentlichkeit. Dabei können die neu gestalteten Räumlichkeiten des Gastrobetriebs Zum Schwarzen Uristier sowie des Co-Working-Bereichs Working Point, die sanierte Turnhalle und der neue Mehrzweckraum für Kulturschaffende besichtigt werden. Ein Rahmen­programm mit Konzerten von Zunderobsi und der Kinderband Silberbüx, mit Wettbewerben, Karateshows, Spiel und Spass begleitet den Tag der offenen Tür auf dem Dätwyler-Areal.

Charakter des Gebäudes ist erhalten geblieben

Mit den rund 15 Millionen Franken, welche die Dätwyler-Stiftung als Eigentümerin in die Sanierung gesteckt hat, stellt sie die langfristige Nutzung des Anlageobjekts sicher. Der Grossteil der Aufträge ging dabei an Urner und Zentralschweizer Unternehmen. Die Hälfte der Wertschöpfung blieb in Uri. «Dass die Region und die lokalen Firmen vom Umbau profitieren, war uns wichtig», wird Hansheiri Inderkum, Präsident des Stiftungsrates der Dätwyler-Stiftung, in einer Medienmitteilung zitiert.

Von ähnlicher Bedeutung war der Bauherrin in diesem Projekt, dass trotz Modernisierung der Charakter des Gebäudes auf dem Dätwyler-Areal erhalten bleibt. Insbesondere an der Fassade des einstigen Verwaltungsgebäudes ist der Charakter des Zeitzeugen der Altdorfer Industriegeschichte dank einer sorgfältigen Erneuerung erhalten geblieben.

Im Innern ist das einstige Verwaltungsgebäude aber kaum wiederzuerkennen, wie die Dätwyler-Stiftung in der Mitteilung festhält. Sämtliche Elektro-, Sanitär- und Belüftungssysteme ­sowie jegliche weitere Installationen wurden entfernt und neu ­installiert. Neue Mieter wie das Architekturbüro Germann & Achermann AG oder das Forschungs- und Beratungsunternehmen Ecoplan AG haben die Räume im Edelrohbau gemietet und für sich passend ausgebaut.

Dabei können die eingemieteten Firmen wie die ebenfalls auf dem Dätwyler-Areal ansässige Dätwyler-Stiftung selbst, die Dätwyler Holding, Dätwyler Sealing Solutions International und Dätwyler IT Services auf ein topaktuelles, umweltfreundliches und wirtschaftliches Energiesystem vertrauen: Die Heizwerk Uri AG versorgt die Räumlichkeiten mit Wärmeenergie aus heimischer Quelle. Dazu wird das Gebäude an die Fernwärmeleitungen aus dem Holzheizwerk in Schattdorf angeschlossen. Auch die Kälte wird fortan mittels Freecooling auf umweltfreundliche Weise hergestellt. Für ein angenehmes Klima in den Büroräumlichkeiten sorgt eine innovative Klimatechnik mit höchstem Komfort bei minimalem Energieverbrauch.

Davon profitieren nicht nur die eingemieteten Unternehmen, sondern auch die Öffentlichkeit. Denn: Die Dätwyler-Stiftung vermietet die Turnhalle und den Mehrzweckraum, der aus dem früheren Schwimmbad entstanden ist, Vereinen und kulturellen Organisationen. In der Mehrzweckhalle mit rund 300 Quadratmetern Fläche finden bis zu 200 Personen Platz.

Viel Platz für kreative Konzepte

Rund 400 Quadratmeter Bürofläche sind noch verfügbar – genügend Platz, um neue Ideen und Konzepte zu verwirklichen. Dazu würden sich potenzielle Mieter in bester Nachbarschaft wissen. So eröffnet am 1. September der Working Point seine Türen. «Mit der Lancierung des ersten Urner Co-Working-Space wollen wir die veränderten Bedürfnisse in der Arbeitswelt aufnehmen und für Unternehmungen, Start-ups, Studenten, Pendler sowie Freelancer ein innovatives und inspirierendes Umfeld bieten», wird Susanne Döhnert-Dätwyler, Geschäftsführerin der Dätwyler-Stiftung, zitiert. Neben Seminarräumen und Sitzungszimmern können im Working Point möblierte Büroarbeitsplätze halbtageweise oder länger gemietet werden, starkes WLAN und ein Multifunktionsdrucker inklusive. Im Bistro und Restaurant Zum Schwarzen Uristier werden die Gäste von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr verwöhnt. Weiterhin kann der «Uristier»-Saal für Anlässe gebucht werden. (red)

Hinweis: Weitere Informationen gibt es unterwww.daetwyler-stiftung.ch.

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