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ALTDORF: Dätwyler erhöht Dividende massiv

Der gute Geschäftsgang der Dätwyler-Gruppe zahlt sich auch für die Aktionäre aus. An der gestrigen GV wurde bekanntgegeben, dass der profitable Wachstumskurs 2018 beschleunigt werden soll.
Urs Hanhart
Verwaltungsratspräsident Paul Hälg anlässlich der gestrigen GV der Dätwyler Holding AG. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 6. März 2018))

Verwaltungsratspräsident Paul Hälg anlässlich der gestrigen GV der Dätwyler Holding AG. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 6. März 2018))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

An der gestrigen ordentlichen GV der Dätwyler Holding AG in Altdorf stimmten die 256 anwesenden Aktionäre allen Anträgen des Verwaltungsrats zu. Angesichts der nachhaltigen Steigerung der Ertragskraft und der viel versprechenden Perspektiven wurde eine um 36,4 Prozent höhere Dividende von 3 Franken pro Inhaberaktie und 60 Rappen pro Namenaktie beschlossen. Dies entspricht einer Ausschüttungs- quote von 41,2 Prozent des Nettoergebnisses.

Der langjährige Verwaltungsrat Ernst Odermatt stand altersbedingt für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Claude R. Cornaz neu in den Verwaltungsrat gewählt. Cornaz führte von 2000 bis 2017 als CEO und Delegierter des Verwaltungsrats erfolgreich die Vetropack-Gruppe. An der bald anstehenden Vetropack-GV wird er als Verwaltungsratspräsident vorgeschlagen. Die übrigen Dätwyler-Verwaltungsräte wurden für eine weitere Amtsperiode von einem Jahr wiedergewählt. Verwaltungsratspräsident bleibt weiterhin Paul Hälg. Zu Mitgliedern des Vergütungsausschusses wurden Hanspeter Fässler, Gabi Huber und Claude R. Cornaz bestimmt.

Globalisierung als Chance genutzt

In seinem Referat äusserte sich Hälg zu wirtschaftlichen Entwicklungen und zur strategischen Positionierung der Dätwyler-Gruppe. Er betonte: «Es besteht kein Zweifel, dass auch wir als Dätwyler von der Globalisierung profitiert haben. Dies vor allem dank der vielfältigen Massnahmen, die wir in den vergangenen Jahren auf der strategischen und operativen Ebene umgesetzt haben.» Man habe die Globalisierung aktiv als Chance genutzt. Im Weiteren sagte der Vorsitzende: «Zusätzlich zur internationalen Expansion haben wir in den vergangenen Jahren unser Portfolio erfolgreich verändert und die verbleibenden Aktivitäten auf Wachstumsmärkte ausgerichtet», sagte Hälg. «Mit diesem starken Fundament sind wir bestens positioniert, was sich auch im Geschäftsjahr 2017 wieder gezeigt hat. Es ist uns gelungen, den Umsatz um mehr als 6 Prozent auf fast 1,3 Milliarden Franken zu steigern. Beim Betriebsgewinn und der Ebit-Marge erreichten wir mit 163 Millionen Franken und 12,6 Prozent Rekordwerte.»

Mit Blick in die Zukunft verriet Hälg: «Wir wollen weiterhin das profitable Wachstum fördern, aber zusätzlich die Digitalisierung beschleunigen und unsere Agilität steigern.» Zur Ergänzung des organischen Wachstums strebe Dätwyler weiterhin Akquisitionen an, die neue Regionen, Technologien und Marktsegmente erschliessen würden. Zudem sollen in Zukunft auch die Möglichkeiten von Big Data und künstlicher Intelligenz gezielt genutzt werden. «Ich bin überzeugt, dass wir mit den geschärften strategischen Prioritäten die richtigen Weichen stellen, um den profitablen Wachstumskurs der Dätwyler-Gruppe beschleunigen zu können.»

20 Millionen für den Standort Uri

CEO Dirk Lambrecht konnte bei den Kennzahlen 2017 eine deutliche Verbesserung auf allen Stufen präsentieren. In seinem Ausblick auf das laufende Jahr sagte er: «Wir sind zuversichtlich, dass unsere Gruppe den profitablen Wachstumskurs beschleunigen kann. Konkret streben wir einen Umsatz zwischen 1,35 bis 1,4 Milliarden Franken an», so Lam­brecht. «Das neue Zielband für die Ebit-Marge liegt bei 12 bis 15 Prozent. Im Konzernbereich Sealing Solutions erwarten wir für 2018 erneut ein sehr dynamisches Wachstum. Es sollte uns gelingen, unsere führende Position in Wachstumsmärkten auszubauen.» Im Bereich Technical Components wird ein beschleunigtes Wachstum der Online-Distribution in bestehenden und neuen geografischen Märkten angestrebt.

Zum Schluss ging der CEO noch auf den Standort Uri ein. Er wies darauf hin, dass Dätwyler 2018 Investitionen von rund 20 Millionen Franken in die Werke Altdorf und Schattdorf budgetiert habe. Das liege etwas über dem Schnitt der letzten 15 Jahre. Seit 2002 hat Dätwyler in Uri 275 Millionen Franken investiert.

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