ALTDORF: Dätwyler lagert seine IT aus – und baut ab

Der international tätige Dätwyler-Konzern lagert seine Infrastruktur für Computer und Internet ab 2010 an Siemens aus. Das hat auch für einen Teil der Mitarbeiter Konsequenzen.

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Der Dätwyler-Hauptsitz in Altdorf. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Dätwyler-Hauptsitz in Altdorf. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Man habe einen fünfjährigen Vertrag unterzeichnet, meldet Dätwyler mit Hauptsitz in Altdorf. Die Gruppe hat über 40 operative Gesellschaften, und nun soll die Infrastruktur standardisiert und zentralisiert werden. «Das wird die Qualität verbessern und Kosten sparen. Wie viel, geben wir nicht bekannt», sagt Dätwyler-Sprecher Guido Unternährer auf Anfrage.

Weltweit betreuen aktuell rund 40 Personen die Server, Netzwerke und anderes. Ein Teil dieser Leute werde von Siemens übernommen, ein Teil intern versetzt, und einigen Mitarbeitern werde man helfen, ausserhalb des Unternehmens eine neue Tätigkeit zu finden, erläutert Unternährer. Allerdings sei es noch zu früh für eine konkrete Anzahl. Dätwyler beschäftigt weltweit rund 4500 Mitarbeitende, davon rund 1000 im Kanton Uri.

Stefan Waldvogel/Neue LZ