ALTDORF: Danioth und Dätwyler: Mehr Raum für Kunst

Eine späte Würdigung für Heinrich Danioth: Im neuen Pavillon ist das Werk des wichtigsten Urner Künstlers ab dem (heutigen) Freitag zugänglich.

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Maria Zgraggen im neuen Danioth-Pavillon in Altdorf. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Maria Zgraggen im neuen Danioth-Pavillon in Altdorf. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

So geht es vielen Künstlern: Wirklich anerkannt werden sie erst nach ihrem Tod. Heinrich Danioth (1896–1953) bekommt nun, mehr als 50 Jahre nach seinem Ableben, eine dauerhafte Ausstellung im neu gebauten Pavillon beim Haus für Kunst Uri. «Blickwechsel» heisst die Eröffnungsausstellung. Danioths Werke werden den zeitgenössischen Arbeiten von Maria Zgraggen gegenübergestellt.

«Der Pavillon soll kein Mausoleum werden», sagt Direktorin Barbara Zürcher. «Mit dem neuen Pavillon aber haben wir die Chance, ihn einem nationalen Publikum zu präsentieren. Heute besuchen pro Jahr 3500 bis 4000 Leute das Urner Kunsthaus. Danioths Arbeit wird auch Leute anziehen, die nicht allein wegen einer Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst nach Altdorf gekommen wären, sagt Barbara Zürcher. Den neuen Pavillon möglich gemacht hat Danioth-Förderer und Mäzen Max Dätwyler.

Angel Sanchez

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.